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·26 de marzo de 2025

Lage und Prognose vor dem Endspurt: Die untere Tabellenhälfte

Imagen del artículo:Lage und Prognose vor dem Endspurt: Die untere Tabellenhälfte

Nur noch neun Spiele! Nach der Länderspielpause biegt die Saison nun endgültig auf die Zielgerade ein. Ein geeigneter Zeitpunkt, um noch einmal einen Blick auf alle 20 Drittligisten zu werfen und eine Prognose abzugeben. Den Start macht die untere Tabellenhälfte.

Lage: Es sieht wirklich nicht gut aus. Obwohl die Oberbayern noch ein Nachholspiel in der Hinterhand haben, beträgt der Abstand zum rettenden Ufer schon 16 (!) Punkte. "Du musst ja fast jedes Spiel jetzt gewinnen", sagte Abwehrchef Manuel Stiefler bereits nach der Niederlage gegen Verl in der Englischen Woche – aber darauf folgte noch eine weitere Pleite im S-Bahn-Derby gegen 1860 München. Anschließend kam es intern zu Unstimmigkeiten, was zur Trennung von Trainer Heiko Herrlich führte. Wer übernehmen wird, ist noch offen.


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Prognose: Der Fußballgott müsste ein Hachinger sein, so ehrlich werden es die Oberbayern selbst schon bewerten. Gerade einmal ein Sieg aus den letzten 24 Spielen ist zu wenig, um die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben zu erhalten. Um die Marke von 45 Punkten zu erreichen, bräuchte Haching in der restlichen Saison einen Schnitt von 2,6 Punkten pro Partie. Der Gang in die Regionalliga Bayern scheint unvermeidbar. Platz 20

Lage: Als Meister der Regionalliga Nord und als Sieger der Aufstiegsspiele gegen die Würzburger Kickers qualifizierte sich die U23-Mannschaft aus Hannover für die 3. Liga. Doch bis heute wirkt es nicht so, als sei das Team von Daniel Stendel wirklich dort angekommen. Obwohl die meisten Leistungsträger des Aufstiegsjahres noch an Bord sind, sorgen lange Schwächephasen – zuletzt im Februar und März wieder fünf Niederlagen am Stück – für einen Rückstand von neun Punkten auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz.

Prognose: Durch den 3:2-Heimsieg gegen Wehen Wiesbaden sendeten die jungen Niedersachsen vor der Länderspielpause nochmal ein Lebenszeichen. Andernfalls wäre der Drittliga-Zug für das U23-Team wohl schon abgefahren. Offen ist, wie viel Unterstützung das Nachwuchsteam im Endspurt durch die Profis erhalten könnte, um doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. Denn eines fehlt Hannover II: die Erfahrung. Da André Breitenreiter mit seinem Team aber noch um die Rückkehr in die Bundesliga spielt, ist nicht viel zu erwarten. Platz 18-19

Lage: Im Hardtwald brennt der Baum, denn der SVS geht nicht nur sprichwörtlich unter. In zehn Spielen seit dem Jahreswechsel sammelte die Mannschaft von Kenan Kocak nur fünf Punkte, wodurch die Sandhäuser das bislang schlechteste Team der Rückrunde stellen. Der Trainereffekt ist völlig verpufft, einen erneuten Austausch schloss Präsident Jürgen Machmeier aber aus. Doch wo soll Kocak noch ansetzen? Die individuelle Qualität sollte vorhanden sein, schließlich grüßte der SVS nach dem 15. Spieltag noch vom zweiten Platz. Sie kommt jedoch nicht mehr zur Geltung.

Prognose: In Sandhausen wird es langsam düster, der Rückstand von gerade einmal drei Punkten auf das rettende Ufer scheint nicht das übergeordnete Problem im Verein zu sein. Ein Team, das für den Aufstieg zusammengestellt wurde, stürzt selten so beispiellos ab, wenn die Ursache nicht viel tiefliegender ist. Ob es eine Lösung für die Misere gibt, scheint derzeit völlig offen zu sein. Nach 17 Jahren im Profifußball ist die Gefahr, wieder in der Regionalliga zu verschwinden, überraschend groß. Platz 15-19

Lage: Der Nachwuchs des VfB Stuttgart hält Anschluss zu den Nicht-Abstiegsplätzen, weil die Mannschaft von Markus Fiedler jedes zweite Spiel zuletzt gewinnen konnte – darunter gegen Dresden, Cottbus und Saarbrücken. Obwohl die U21-Mannschaft nicht einmal im eigenen Stadion, sondern in der Spielstätte von der SG Sonnenhof Großaspach antritt, konnte der VfB II gerade mit seiner Heimstärke überzeugen. Acht von neun Saisonsiegen wurden als Gastgeber geholt, sodass die Hoffnung groß ist – schließlich hat Stuttgart noch fünf Heimspiele vor sich.

Prognose: In der Hinrunde holte Stuttgart II insgesamt 20 Punkte, nun sind es schon 14 Zähler in der Rückrunde. In beiden Tabellen steht die Fiedler-Elf damit über dem Strich, doch in der Gesamtwertung bleibt die U21 auf einem Abstiegsplatz. Die Chancen stehen gar nicht schlecht, dass – solange die Ergebnisse so konstant wie in den letzten Wochen bleiben – sich die jungen Schwaben hinten heraus retten könnten. Platz 14-18

Lage: Die Würzburger Kickers (Saison 2020/21), der FSV Frankfurt (2016/17) oder auch Alemannia Aachen (2012/13) wurden als Zweitliga-Absteiger in die Regionalliga durchgereicht. Besonders die Schwarz-Gelben vom Tivoli hatten dem VfL Osnabrück aufgezeigt, wie schwierig und zeitintensiv eine Rückkehr werden könnte. Deswegen nahm Osnabrück im Winter alle Mittel in die Hand, um den Super-GAU zu verhindern. Der Kader wurde ausgewogener gestaltet, das Risiko zahlte sich aus. Der VfL zählt zu den besten Rückrundenteams.

Prognose: Zwei bittere 0:1-Niederlagen warfen die Lila-Weißen zuletzt zurück, aber die Mannschaft von Marco Antwerpen hat bereits eindrucksvoll gezeigt, wie sie sich zurückkämpfen kann. Allerdings trifft Osnabrück noch auf fünf Spitzenteams in den verbleibenden Spielen – und drei direkte Konkurrenten. Nach aktuellem Stand dürfte nur die Partie am letzten Spieltag gegen den SC Verl ein Spiel sein, in dem es für den Gegner um nicht mehr allzu viel geht. Der VfL muss also aufpassen, wenn die Rettung gelingen soll. Platz 13-17

Lage: Dank Julian Hettwer (elf Tore/sechs Vorlagen) hatte die BVB-Reserve eine gute Hinrunde gespielt, in der die Mannschaft von Jan Zimmermann eigentlich nichts mit dem Abstiegskampf zu tun hatte. Aber Hettwer fehlt seit der Winterpause mit einer Rückenverletzung – und seitdem konnte Dortmund II nur noch zwei Siege einfahren. Immerhin holten die jungen Borussen vor der Länderspielpause noch zwei Punkte aus den Top-Spielen gegen Dresden (1:1) und Köln (0:0), aber die Ausgangssituation bleibt angespannt.

Prognose: In zehn Rückrunden-Spielen hat Dortmund II erst sechs Tore geschossen, weswegen die BVB-Reserve ohne Offensivpower in die Abwärtsspirale geraten sind. Die Zimmermann-Mannschaft braucht dringend neuen Schwung in der vordersten Reihe, denn reine Defensivarbeit scheint nicht auszureichen. Ohne Tore gewinnt die Borussia keine Spiele mehr, was fatal enden könnte. Platz 13-18

Lage: Erst lief unter Bernhard Trares alles gut, dann verloren die Kurpfälzer zeitweilig den Faden. Aber mit vier Siegen aus den letzten sechs Spielen konnte sich der Waldhof wieder Luft im Abstiegskampf verschaffen – gerade auch, weil direkte Konkurrenten wie Aachen oder Sandhausen geschlagen wurden. Nach der Länderspielpause werden sechs direkte Duelle folgen, ehe es in den letzten Spielen gegen Cottbus, Dresden und Bielefeld heiß hergehen könnte.

Prognose: Behält Trares seine bisherige Quote bei den Mannheimern bei, dann würde der Waldhof noch mindestens zwölf Punkte einfahren – was nach aktuellem Stand für den Klassenerhalt ausreichen könnte. Gerade die vielen direkten Duelle gegen die Abstiegskonkurrenten bieten viel Potential, aber auch Risiken für den letztendlichen Saisonausgang. Der SVW wäre ungerne gezwungen, die letzten Punkte in den Spielen gegen die Top-Teams holen zu müssen. Platz 12-17

Lage: Viele Fans waren skeptisch, als Uwe Koschinat zum Nachfolger von Christoph Dabrowski ernannt wurde. Doch mittlerweile skandiert die Hafenstraße den Namen des neuen Cheftrainers, denn RWE ist aktuell das beste Team der Rückrunde. Sechs Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen – die Bilanz im neuen Kalenderjahr hat den Revierklub im Abstiegskampf weit nach vorne gebracht. Zumal ein Einbruch trotz der knappen Ergebnisse gegen Köln (0:1) und Dresden (1:1) nicht zu erwarten ist.

Prognose: Uwe und RWE – viele hätten das nicht gedacht, aber das passt zusammen. Mit seiner wortgewandten Art konnte Koschinat das Publikum und die Mannschaft hinter sich bringen und eine Malocher-Mentalität in den Revierklub zurückbringen. Wie die letzten Partien zeigten, wird sich Essen auch vor Top-Teams im Endspurt nicht fürchten. Obwohl RWE nur drei Punkte vor der Gefahrenzone steht, wirkt ein weiteres Drittliga-Jahr derzeit schon sehr wahrscheinlich. Platz 12-16

Lage: In der Hinrunde fehlte dem Aufsteiger die Durchschlagskraft in der Offensive, was sich dank der Winter-Zugänge verbessern ließ. Schon jetzt gelangen 13 Tore in zehn Partien, zuvor waren es 18 Treffer in 19 Spielen. Durch Siege gegen Ingolstadt (3:0) und Rostock (2:1) schoss sich Aachen in eine gute Ausgangslage. Zwar konnte die Alemannia erst acht Partien gewinnen, musste sich aber auch erst in acht Partien geschlagen geben. Nur die Top 3 verlor seltener.

Prognose: Die Alemannia wird sich über die Ziellinie retten. Noch stand der Aufsteiger nie auf einem Abstiegsplatz, was zusätzlichen Mut macht. Auf die leichte Schulter darf Aachen aber keine Partie nehmen, sonst wird die Lage womöglich schnell wieder brenzliger, zumal es auch nur drei Punkte Vorsprung sind. Platz 11-15

Lage: Drei Siege in vier Spielen – die Münchner Löwen haben den Abstand auf die Abstiegszone in den vergangenen Wochen auf fünf Punkte vergrößert. Aktuell scheint es nicht so zu sein, dass die Sechzger nochmal in alte Muster verfallen, was einer neuen defensiven Stabilität zu verdanken ist. Die größte Krux im Münchner Spiel war über weite Strecken der Saison nämlich, dass die Löwen bei Rückschlägen auseinander fielen. Zehn Punkte holten die Löwen unter Glöckner nach Rückständen.

Prognose: Die Münchner wollen nicht erst aufwachen, wenn die Gegner vorgelegt haben. Entscheidende Wochen stehen für die Löwen an, denn nach der Länderspielpause warten Osnabrück, Sandhausen, Mannheim und Aachen – und dazwischen noch Cottbus. Hält 1860 an seiner Stabilität fest, dann muss auf Giesings Höhen nichts mehr anbrennen. Jeder weitere Rückschlag kann aber auch wieder gefährlich werden. Platz 10-14

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