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·20 de septiembre de 2024

Geraerts vor dem Aus? Schalke gibt Drei-Tore-Führung aus der Hand

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Wahnsinn auf Schalke. Acht Tore, Stromausfall und VAR-Drama. In der ersten Hälfte dominierte S04 und ging durch Mohr (14.), Sylla (34.) und Schallenberg (38.) verdient mit 3:0 in Führung. Doch die zunächst unterlegenen Gäste kamen durch einen Handelfmeter von Hornby (45.+5) zurück. Dann schockte Lidberg mit einem Hattrick (56., 76., 87.) ganz Gelsenkirchen und drehte die Partie in ein 4:3. In der Nachspielzeit sorgte López für den 5:3-Endstand. War es das für Karel Geraerts?

Abwehr-Chef Kalas kehrte gegen Darmstadt nach seiner Verletzungspause in die Startelf zurück. Seit dem 5:1 gegen Eintracht Braunschweig am ersten Spieltag hatte der Tscheche aufgrund einer Entzündung der Patellasehne aussetzen müssen. Ebenfalls neu in die Mannschaft rotierten Aydin, Kamiński und Antwi-Adjei. Sie ersetzten Gantenbein (Muskelverletzung), Bachmann (erkrankt), Wasinski und Sánchez (beide Bank).


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Schalke besaß zu Beginn leichte optische Vorteile. Schon früh in der Partie kassierten gleich zwei Darmstädter Verteidiger (Bueno, Vukotić) Gelb. Die zweite Verwarnung sollte Folgen haben. Mohr legte sich an der Strafraumgrenze bei einem Freistoß den Ball zurecht und zirkelte die Kugel über die Mauer hinweg zum 1:0 für S04 in die Maschen (14.).

Die Gastgeber blieben spielbestimmend und kamen auf mehr als 60 Prozent Ballbesitz. Erst nach 23 Minuten erspielten sich die Hessen ihre erste Torgelegenheit durch Corredor. Heekeren parierte im Nachfassen. Doch das sollte nur ein Strohfeuer sein, denn Königsblau blieb am Drücker. Vor allem Younes zeigte sich umtriebig und setzte seine Mitspieler immer wieder in Szene.

In der 34. Minute legte S04 nach. Syllas Abschluss klatschte abgefälscht an den rechten Pfosten, dann scheiterte der Stürmer an Schuhen, bevor er den Ball im dritten Versuch über die Linie drückte. Es dauerte lediglich vier Minuten, da hatte der Lilien-Keeper erneut das Nachsehen. Schallenberg beförderte einen Freistoß von Mohr über die Linie und erhöhte auf 3:0. Zu diesem Zeitpunkt gingen in der Veltins-Arena aufgrund einer Störung in der Stromzufuhr die Flutlichter an und aus.

Lidberg scheiterte in der Nachspielzeit an Heekeren (45.+3). Als alle schon mit dem Halbzeitpfiff rechneten, bekam Sylla nach einer Ecke den Ball im eigenen Strafraum an die Hand. Elfmeter nach Videobeweis! Hornby trat an und schickte Heekeren in die andere Ecke. Nur noch 3:1.

Lidberg nicht zu stoppen

Ohne personelle Wechsel ging es in den zweiten Durchgang. Schalke machte weiter Druck. Karaman und Younes spielten Doppelpass. Doch Schuhen blieb Sieger (51.). Dann war der Kapitän an der Reihe, der ebenfalls den 98-Keeper nicht bezwingen konnte (53.).

Plötzlich fiel wieder der Strom aus und Darmstadt war dran. Zunächst traf Klefisch nur den Pfosten, aber Lidberg schob die Kugel aus kurzer Entfernung ins Tor (56.). Nur noch 3:2 für Schalke.

Die Stromausfälle hielten auch in der zweiten Hälfte an. Dann gab der Videowürfel zwischenzeitlich seinen Geist auf. Das Spiel verlief jetzt ausgeglichen, aber auch zerfahrener. Es gab kaum noch Torchancen.

Doch dann stolperte Kamiński. Lidberg schnappte sich das Leder, lief in die Schalker Strafraum und schlenzte den Ball zum 3:3-Ausgleich ins lange Eck (76.). Die Gäste waren jetzt dran. Kempe zimmerte die Kugel über die Latte (78.).

In der 85. Minute bekam Murkin den Ball im eigenen Sechzehner an die Hand. Doch diesmal gab es nach Videobeweis keinen Strafstoß. Zwei Minuten später drehte Darmstadt die Partie. Nach einem Eckball herrschte Verwirrung im Schalker Strafraum. Wieder war es Lidberg, der die Konfusion ausnutze und die Gäste mit 4:3 in Führung brachte.

Fast das 4:4 durch Lasme in der 89. Minute, aber der Ball kullerte knapp am linken Pfosten vorbei. In der Nachspielzeit vollendete López einen Konter zum 5:3 für Darmstadt (90.+7).

Fazit: Schalke bestimmte die erste Hälfte, kontrollierte Ball und Gegner. In der Offensive zeigten sich die Knappen effizient und gingen verdient in Führung. Im zweiten Durchgang versäumte Schalke es, den Vorsprung auszubauen (Younes, Karaman). Darmstadt zeigte sich nach dem Anschlusstreffer plötzlich mutig, S04 verunsichert. Die Begegnung kippte nun komplett. Die Lilien nutzten die Schalker Fehler konsequent aus. Königsblau brach nun völlig auseinander und ging in einer irren Partie unter.

S04: Heekeren – Aydin, Kalas, Kamiński, Murkin – Younes (77. Donkor), Schallenberg – Antwi-Adjei (60. Højlund), Sylla (77. Lasme), Mohr – Karaman

D98: Schuhen – López, Riedel, Vukotić, Bueno – Klefisch, Müller (83. Papela) – Marseiler (68. Lakenmacher), Corredor (90.+1 Gjasula) – Lidberg (90.+1 Zimmermann), Hornby (68. Kempe)

Tore: 1:0 Mohr (14.), 2:0 Sylla (34.), 3:0 Schallenberg (38.), 3:1 Hornby (45.+5, Handelfmeter), 3:2, 3:3, 3:4 Lidberg (56., 76., 87.), 3:5 López (90.+7)

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