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·27 de febrero de 2025

FCS kann in Köln vorlegen – Multhaup vergrößert das Lazarett

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Am Freitagabend (19 Uhr) eröffnet der 1. FC Saarbrücken den 26. Spieltag. Mit einem Sieg gegen Viktoria Köln könnte die Mannschaft von Rüdiger Ziehl vorläufig einen direkten Aufstiegsplatz erobern – und sogar Druck auf Dresden und Cottbus ausüben. Doch auch die Gegner werden mit breiter Brust und Chancen auflaufen, die in Ziehls Augen jeder wahrnehmen möchte.

"Sie wollen es auch lange offen halten"

"Vor der Saison waren sie schon eher ein Kandidat, den man weiter hinten gesehen hat", erinnerte FCS-Coach Rüdiger Ziehl daran zurück, dass Viktoria Köln vielerorts als Abstiegskandidat gehandelt wurde. Nun stehen die Domstädter aber gerade einmal vier Punkte hinter dem Drittplatzierten aus Saarbrücken. "Es ist vielleicht weniger Druck auf ihrer Seite, aber wenn sie in dieser Situation sind, dann wollen sie diese Situation auch lange genug offen halten", war sich Ziehl sicher, dass die Viktoria mit Druck spielen wird. Gerade im eigenen Stadion.


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So kommt es am Freitagabend nach einer kurzen Trainingswoche für den FCS zum Duell zwischen den Verfolgern. Grundsätzlich war Ziehl mit den kommenden Anstoßzeiten der Saarländer nicht allzu glücklich, einer weiteren weiten Auswärtsfahrt nach Bielefeld wird beispielsweise das schnelle Heimspiel gegen Stuttgart II folgen. "Wir müssen das so hinnehmen. Als wir letztes Jahr die DFB-Pokalspiele hatten, waren die Ansetzungen auch katastrophal", blickte Ziehl zurück, der dennoch Erfolgserlebnisse in dieser Phase mit seiner Mannschaft sammelte. "Manchmal sind das einfach Themen, die man nicht beeinflussen kann."

Rizzuto vor Rückkehr

So konzentrierte sich der Fußballlehrer lieber wieder auf die Viktoria. "Das ist eine Mannschaft, die vielleicht als Überraschungsteam da vorne drin steht, aber wer nach so vielen Spielen vorne dabei ist, der hat vieles richtig gemacht", sprach der FCS-Coach davon, dass die Platzierung der Kölner zu diesem Zeitpunkt der Saison alles andere als unverdient wäre. "Das wird eine schwierige Aufgabe, wie es in den letzten Jahren auch schon immer der Fall war." Aber in vier von fünf Spielen in Köln konnte Saarbrücken stets gewinnen, nur einmal gab es ein Unentschieden.

Auch am Freitagabend wäre ein weiterer Erfolg für die Saarländer von großer Wichtigkeit. "Wir wissen um die Bedeutung des Spiels aufgrund der Tabellensituation. Aber auch in diesem Spiel gibt es nur drei Punkte, die wir natürlich holen wollen", so Ziehl. Verzichten muss der Cheftrainer auf die übliche Verletztenliste um Dominik Becker, Boné Uaferro, Till Schumacher, Jacopo Sardo, Richard Neudecker, Amine Naïfi und Kai Brünker, dazu wird noch Maurice Multhaup (Adduktorenprobleme) ausfallen. Zurückkehren könnte hingegen Calogero Rizzuto, der im Vergleich zu Urgesteinen wie Manuel Zeitz oder Julian Günther-Schmidt im fitten Zustand wohl nicht um Einsatzzeiten fürchten muss. Ziehl stellte klar: "Am Ende tut es mir auch Leid, diese Entscheidungen zu treffen. Sie sind nicht schön, aber sie müssen gefällt werden." Hängen lassen würde sich ohnehin niemand.

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