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·26 de marzo de 2025
Drei Ausfälle, Fragezeichen hinter Schmied und Thielmann – Struber muss in der Defensive puzzeln

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Simon Bartsch
26. März 2025
Erst Linton Maina, dann Jusuf Gazibegovic, zuletzt auch noch Dominique Heintz – der FC wird gerade von einem enormen Verletzungspech heimgesucht. Es gibt noch weitere Fragezeichen beim 1. FC Köln: Gerhard Struber muss so oder so in der Defensive puzzeln.
Jan Thielmann nach seinem Treffer gegen Darmstadt
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Dass Jan Thielmann für das Duell mit der deutschen U21 gegen Spanien nicht rechtzeitig fit werden würde, hatte Bundestrainer Antonio Di Salvo schon am Montag auf der Pressekonferenz verraten. Der 22-Jährige leide unter muskulären Beschwerden, erklärte der 45-Jährige. Wirklich schlimm soll die Verletzung nicht sein. Aber immerhin so, dass Thielmann bei der U21 nicht mitmischen sollte. Dabei geht es für das Kölner Eigengewächs sicherlich auch um einen Kaderplatz für die im Juni stattfindende Europameisterschaft. Thielmann ist schon seit der vergangenen Länderspielreise nicht mehr erste Wahl, kam auch vergangene Woche gegen EM-Gastgeber Slowakei nur zu einem Kurzeinsatz. Den Ausfall für das Länderspiel in Darmstadt wird man aber auch beim FC zumindest mit der ein oder anderen Sorgenfalte vernommen haben.
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Denn so langsam drohen FC-Trainer Gerhard Struber die Abwehrspieler auszu- und damit die mittlerweile obligatorische Diskussion über Dreier- oder Viererkette in eine neue Dimension zu gehen. Vor dem ersten Training dieser Woche am Montag deutete viel daraufhin, dass die Kölner wieder auf die Dreierkette zurückgreifen würden. Und das aus unterschiedlichen Gründen: Gerhard Struber scheint die Dreierformation für sich entdeckt zu haben. Nachdem der Coach zu Saisonbeginn wie auch schon bei den Stationen in Salzburg und New York auf die Viererkette setzte, steht ausgerechnet seit der Niederlage gegen Paderborn die andere Variante für mehr Stabilität in der Kölner Hintermannschaft. Weniger gegnerische Angriffe, weniger gegnerische Torabschlüsse, weniger gegnerische Tore – die reine Statistik gibt dem Trainer auch recht.
Doch zur Wahrheit gehören noch mehr Faktoren, die den FC stabiler gemacht haben. Auch die Personalien sprechen eigentlich für die Dreierkette. Mit Jusuf Gazibegovic fällt der einzige nominelle Rechtsverteidiger des Kaders wohl bis zum Saisonende aus. Als Vertretung kämen wohl drei Akteure in Frage. Eigentlich. Denn Justin von der Hitz ist für Struber noch nicht so weit, Jan Thielmann soll eigentlich weiter in der Offensive spielen und Dejan Ljubicic, der die Position immerhin in der Nationalmannschaft schon gespielt hat, ist für die Begegnung gegen Paderborn gesperrt und brach zudem die Trainingseinheit am Dienstag frühzeitig ab. Weitere Alternativen gibt der Kader wohl eher nicht her. Es ist zumindest nicht davon auszugehen, dass Struber im Spitzenspiel ein weiteres Experiment eingeht.
Die Dreierkette scheint also wahrscheinlicher. Doch auch dort bleiben Fragezeichen. Denn Joel Schmied laborierte zu Beginn der Woche an einem Infekt herum. Ob der Abwehrspieler rechtzeitig fit und dann auch für die Startelf eine Option sein wird, wird sich wohl erst zeigen. Sollte der Schweizer ausfallen, blieben nominell Timo Hübers und Neo Telle. Mit Eric Martel wird Struber wohl wieder auf die Dreierkette gehen, aber sieht der Coach Telle in der Startelf gegen den SCP oder rotiert Struber Leart Pacarada oder Max Finkgräfe in die Innenverteidigung. Die Alternative wäre dann doch die Viererkette mit Thielmann. Nur steht hinter dem U21-Naitonalspieler weiterhin das Fragezeichen. Für eine optimale Vorbereitung auf das Top-Duell fehlen dem Trainer also nicht nur die Spieler, sondern auch Planungssicherheit.
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