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·3 de abril de 2025

Alles, was ihr zum 28. Spieltag wissen müsst

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21 Punkte sind noch zu vergeben, weshalb der Ausgang der Saison auch sieben Spiele vor Schluss noch offen ist. Wessen Ambitionen im Endspurt noch realistisch bleiben, könnten sich aber schon am kommenden Wochenende wieder klarer werden. liga2-online.de gibt eine Übersicht für den 28. Spieltag.

Die Ausgangslage

Der 1. FC Kaiserslautern hat den Klassenerhalt sicher! Durch den 3:1-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf können die Roten Teufel nicht mehr unterhalb von Platz 15 rutschen - was gleichzeitig natürlich auch für Köln und Hamburg gilt. Eine Nachricht, die vor allem die Roten Teufel in der Vorsaison zu diesem Zeitpunkt schon sehr gefreut hätte. Selbstverständlich geht es für den FCK - wie auch für alle anderen Spitzenteams - in den ausstehenden Spielen um wesentlich mehr. Rein rechnerisch hätte sogar noch Preußen Münster auf Platz 15 die Chance, dann allerdings nur noch über die Bundesliga-Relegation.


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Was damit ausgedrückt werden soll? In der Theorie ist noch vieles für viele Teams im Endspurt der Saison möglich. Allerdings lichtet sich in der Spitzengruppe das Verfolgerfeld derer, die ernsthafte Chancen auf den Aufstieg bekommen werden. Abschenken braucht zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch niemand etwas. Zumal auch das Aufbegehren im Tabellenkeller groß ist, denn Regensburg und Ulm kurbelten am letzten Spieltag noch einmal von unten an. Abrutschen kann jeder noch, aber mit jedem weiteren Spieltag wird der Saisonausgang klarer.

Fünf Spiele im Fokus

KSC gegen H96: Breitenreiter braucht Siege

Aus den letzten drei Spielen holte die Mannschaft von Christian Eichner nur einen Punkt. Neben dem torlosen Remis gegen Ulm gab es zwei deutliche Niederlagen gegen Darmstadt (0:3) und Hertha (1:3). In der Hinrunde schoss der KSC im Schnitt noch zwei Tore pro Partie, nun ist es knapp ein Treffer pro Spiel. In der Tabelle macht sich dadurch immer deutlicher, was der Abgang von Top-Torjäger Budu Zivzivadze im Winter für Auswirkungen auf die Mannschaft hatte. Karlsruhe ist die graue Maus im Mittelfeld der Tabelle.

Kommt Hannover noch in den Lauf, den die Niedersachsen für den Aufstieg brauchen? Unter Cheftrainer André Breitenreiter haben die Roten zuletzt bereits das siebte Unentschieden in zehn Partien geholt. Dazu drei Siege, dank derer die Hannoveraner weiter hoffen dürfen. Frische Dreier müssen jedoch her, um auch den Glauben an den Aufstieg weiter zu erhalten. Hannover 96 muss auf den Punkt da sein, wenn die Konkurrenz patzt.

FCN gegen HSV: Polzin kann Klose abschütteln

Es hätte eine der spannendsten Partien des Wochenendes sein können, doch Nürnberg gab mit einer 1:2-Niederlage in Regensburg eine deutlich bessere Ausgangsposition ab. So bleibt der Club zwar weiter im Verfolgerfeld, doch die Strecke bleibt weit - zumal noch einige Konkurrenten dazwischen stehen. Ein Sieg gegen den Hamburger SV käme deswegen auch schon wieder sogenannten "Big Points" gleich, denn im Umkehrschluss - also bei einer Niederlage - wäre der Zug für den FCN wohl abgefahren.

Der HSV kann entsprechend einen Konkurrenten abschütteln, wenn die Mannschaft von Merlin Polzin auf ihrer Erfolgsspur bleibt. Allerdings muss der Cheftrainer im Abwehrverbund wohl improvisieren. Jonas Meffert (Nasenbeinbruch) und Dennis Hadzikadunic (Schulterprobleme) sind für die Partie mindestens mal fraglich. Gerade das Bollwerk überzeugte aber zuletzt, kassierten die Elbestädter doch gerade einmal neun Gegentore in zehn Rückrunden-Partien. Gemeinsam mit Köln und Hannover ist das die beste Bilanz in dieser Hinsicht.

FC gegen Hertha: Wie hoch springt der Geißbock?

Im Top-Spiel am Samstagabend kann der 1. FC Köln wieder die Tabellenspitze verteidigen. Drei Siege in Folge haben die Mannschaft von Gerhard Struber wieder in die beste Ausgangslage gebracht, sodass der "Effzeh" weiter alle Karten in der eigenen Hand hält. Und die Domstädter bleiben sich treu: Gegen Ulm (1:0), Darmstadt (2:1) und Paderborn (2:1) gab es jeweils effiziente Siege, sodass man schon dazu verleitet ist, zu sagen, dass ein guter Geißbock nur so hoch springt wie er muss. Ein Ritt auf der Rasierklinge.

Zumal Hertha BSC zum ersten Mal in dieser Saison richtig Fahrt aufnimmt. Braunschweig (5:1) und Karlsruhe (3:1) wurden in ihrer Schwächephase regelrecht von den Berlinern zerlegt, sodass die Alte Dame nun mit neuem Selbstbewusstsein an der eigenen Darbietung arbeiten kann. Ein weiterer Erfolg beim Top-Aufstiegskandidaten wäre ein Ausrufezeichen, das für die Perspektive beim Hauptstadtklub kein unwichtiges Signal sein könnte.

S04 gegen Ulm: Spatzen haben frischen Wind im Rücken

Beim 3:3-Unentschieden gegen Greuther Fürth zeigten die Königsblauen ihre Moral, was beim Last-Minute-Ausgleich auch entsprechend gefeiert wurde. Zufriedenheit herrschte auf Schalke danach jedoch nicht, denn das nachlässige Abwehrverhalten stieß nicht nur Cheftrainer Kees van Wonderen auf. Das Team war sich einig: Fürth hätte den Deckel früher draufmachen können. Das gilt es zu verbessern, um - ähnlich wie im Fall von Hertha BSC - ein Signal für die künftige Perspektive zu senden.

Auf den ersten Punktgewinn gegen Karlsruhe (0:0) folgte der erste Sieg unter Robert Lechleiter gegen Darmstadt (3:1). Plötzlich ist Ulm wieder mittendrin, obwohl die Fans nach wie vor die überraschende Trennung von Erfolgstrainer Thomas Wörle verarbeiten. Doch die Spatzen machen es ihrem Anhang derzeit leichter, indem sie alle Chancen im Abstiegskampf wahren. Ein Punkt beträgt der Rückstand zu Relegationsrang, vier Punkte sind es zum rettenden Ufer. Gerade im Aufschwung ist wieder alles drin.

FCM gegen FCK: Verfolgerduell mit Spannung

"Wir müssen gar nichts", äußerte sich Baris Atik unter der Woche zur Drucksituation im Aufstiegskampf, die der FCM-Spielmacher geradewegs an die Konkurrenz weiterreichte. Der dritte Heimsieg in dieser Saison wäre dennoch von enormer Bedeutung, denn mit einem Erfolg gegen Kaiserslautern würde Magdeburg definitiv an den Roten Teufeln vorbeiziehen. Entsprechend wird der FCM schon ein Stück weit gezwungen sein, sich das Erfolgserlebnis im direkten Duell zu holen - wenn Magdeburg weiter mitmischen will.

Die Lautrer werden hingegen alles dafür tun, den Verfolger auf Distanz zu halten oder den Abstand sogar noch zu vergrößern. In Top-Duellen sahen die Roten Teufel in den vergangenen Wochen meist nicht gut aus, doch gerade im letzten Spiel gegen Fortuna Düsseldorf (3:1) konnte der FCK diesen Ruf etwas zurecht rücken. Legt Lautern jetzt nach, dann hätte die Mannschaft von Markus Anfang definitiv auch weiter die Hand am Hebel.

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