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·2 April 2025
Woltemade cool, Stiller mit Traumtor: Stuttgart schaltet Leipzig aus und folgt Bielefeld nach Berlin!

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·2 April 2025
Im zweiten Halbfinale im DFB-Pokal standen sich der VfB Stuttgart und RB Leipzig gegenüber. Die Frage war: Welches Team folgt Bielefeld in das Endspiel nach Berlin? Die Antwort: Stuttgart! Mit 3:1 setzten sich die Schwaben am Ende durch.
Das zweite Pokalhalbfinale fand am Mittwoch statt. Und die Anfangsphase in Stuttgart war schon gleich sehr intensiv. In den Zweikämpfen ging es zur Sache, ein erster schneller, zielstrebiger Angriff beider Mannschaften wurde früh geblockt. Die erste größere Chance hatte Maximilian Mittelstädt per Volley nach knapp fünf Minuten. Die nachfolgende Ecke sorgte für die Führung der Gastgeber. Nachdem der Ball in den Rückraum kam fasste sich Angelo Stiller ein Herz, nahm den Ball per Volley und traf ihn perfekt. RB-Keeper Maarten Vandevoordt konnte nicht einmal mehr reagieren. Zwei Minuten später hätte Ermedin Demirovic beinahe das zweite Tor nachgelegt. Nach 14 und 16 Minuten konnte sich Alexander Nübel auszeichnen, er hielt zweimal gegen Lois Openda. Das Spiel hatte schon von Beginn an alles.
Auf Nübel kam jetzt mehr Arbeit zu, auch gegen einen Abschluss von David Raum musste er ran. Beide Teams investierten viel. Das Spiel war mal hochklassig, mal eher hektisch, aber jederzeit unterhaltsam. Nach 31 und 34 Minuten zeigte Nübel wieder jeweils eine Parade, erst gegen Xavi, dann gegen Openda. Es hätte längst 1:1 oder 2:2 stehen können. Ridle Baku zog nach 36 Minuten mal ab, setzte den Ball aber knapp neben das Tor. Leipzig hatte mehr Abschlüsse.
Die Stuttgarter nahmen das 1:0 aber mit in die Pause, die zweite Phase der ersten Halbzeit ging aber klar an die Leipziger.
Direkt nach der Pause mussten die Stuttgarter Verteidiger gleich mehrfach in höchster Not klären. Leipzig blieb auf dem Gaspedal, aber die Gastgeber schafften es jetzt, für mehr Entlastung zu sorgen. Ein Woltemade-Kopfball nach 54 Minuten zwang zum Beispiel Vandevoordt zu einer Parade, kurz danach reklamierten die Schwaben einen Elfmeter, den es aber nicht gab. In der 57. Minute traf Woltemade dann, diesmal per Fuß, weil er einfach handlungsschneller war als die Leipziger Abwehr. Doch die Gäste wollten dieses Spiel noch lange nicht abschenken. Nach einem eher halbgaren Ball pennte die Stuttgarter Abwehr und Benjamin Sesko konnte das 2:1 aus kurzer Distanz erzielen. Leipzig witterte jetzt natürlich wieder Morgenluft.
Aber nicht allzu lange. In der 74. Minute nutzten die Stuttgarter einen Eckball. Im Gewühl im Strafraum versuchten gleich mehrere Stuttgarter, den Ball im Tor unterzubringen, ehe Jamie Leweling die Kugel über die Linie drückte. Nachher wurde noch eimal auf Abseits gecheckt, aber der Treffer zählte. Das Spiel blieb aber dennoch interessant, in der 87. Minute traf Sesko die Latte mit einem direkten Schuss. In der Nachspielzeit entwickelte sich bereits eine sensationelle Stimmung. Am Ende kam Leipzig nicht mehr heran, Stuttgart fährt nach Berlin!
(Photo by Alex Grimm/Getty Images)
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