Wie wahrscheinlich ist der Aufstieg des 1. FC Köln? Die Ausgangslage ist gut, mehr aber auch nicht | OneFootball

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·4 April 2025

Wie wahrscheinlich ist der Aufstieg des 1. FC Köln? Die Ausgangslage ist gut, mehr aber auch nicht

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Wie wahrscheinlich ist der Aufstieg des 1. FC Köln? Die Ausgangslage ist gut, mehr aber auch nicht

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Simon Bartsch

04. April 2025

Mit dem Erfolg über den SC Paderborn ist den Kölnern ein großer Schritt Richtung Bundesliga gelungen. Doch es sind noch sieben Spieltage zu gehen und das Aufstiegsrennen ist spannend wie selten zuvor. Wie wahrscheinlich ist der Aufstieg des 1. FC Köln?

Als „Big Points“ haben die Kölner den Erfolg beim SC Paderborn eingeordnet. Tatsächlich ist die Ausgangslage beim FC nach dem Erfolg eine richtig gute, aber sicher ist in der engen 2. Bundesliga noch nichts. Wie wahrscheinlich ist der Aufstieg des 1. FC Köln?

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Jubel bei den Spielern des 1. FC Köln

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Der Tenor der Kölner ist dieser Tage eindeutig: Der Fokus liegt auf dem kommenden Spiel und dann auf dem nächsten, bevor das nächste ansteht, werden die FC-Protagonisten nicht müde, zu betonen. „Wir haben uns in den letzten Monaten eine gute Ausgangslage erarbeitet“, sagte beispielsweise Leart Pacarada am Mittwoch. „Das nächste Spiel ist das wichtigste.“ Ähnlich hörten sich dann auch am Donnerstag die Worte von Gerhard Struber und Thomas Kessler auf der obligatorischen Spieltags-Konferenz an. An einen möglichen Aufstieg soll jedenfalls momentan kein Gedanke verschwendet werden. Kein Wunder, es sind noch sieben Begegnungen zu gehen und auch nach dem 27. Spieltag ist diese 2. Bundesliga eine der engsten, die es in ihrer Geschichte gegeben hat. Immerhin dürfen sich neun Mannschaften noch berechtigte Hoffnungen auf den Gang in Liga eins machen.

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Der Aufstiegskampf bleibt spannend

Und doch ist es in einer leicht zu euphorisierenden Stadt wie Köln kein Wunder, dass der Rechenschieber nach dem 2:1-Erfolg über den SC Paderborn am vergangenen Wochenende schon einmal herausgekramt wurde. Die Sachlage ist eigentlich recht einfach. Der FC führt die Tabelle mit einem Punkt Vorsprung vor dem Hamburger SV an, auf Rang drei folgt der 1. FC Kaiserslautern mit vier Punkten Rückstand auf den FC (und einer ähnlichen Torbilanz), Paderborn hat schon fünf Punkte Rückstand auf die Geißböcke, wenn auch die leicht bessere Torbilanz. Heißt im Umkehrschluss, Kaiserslautern braucht in den verbleibenden sieben Spielen einen Sieg und ein Remis mehr als der FC, Paderborn im Grunde zwei. Dabei haben die Kölner in dieser Spielzeit die meisten Siege eingefahren. Die Ausgangslage ist also gut, allerdings ganz sicher auch nicht überragend.

Denn schon die kommende Begegnung gegen Hertha BSC schätzen die Kölner Verantwortlichen als sehr schwer ein. Und sollten die Geißböcke gegen Hertha verlieren, Paderborn wiederum am Freitag beim Kellerkind aus Braunschweig oder Kaiserslautern am Samstag in Magdeburg gewinnen, dann sieht die Rechnung schon wieder ganz anders aus. Ganz abgesehen davon, dass der HSV die Kölner dann mit einem Remis von Rang eins verdrängen würde. Der Aufstiegskampf ist also alles andere als entschieden und entspricht ganz sicher auch nicht einer besonders hohen Aufstiegswahrscheinlichkeit. Denn bekanntlich ist jede Statistik nur so gut, wie man sie lesen will. Tatsächlich sind seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel 27 der 29 Tabellenführer des 27. Spieltags auch aufgestiegen. Eine beeindruckende Bilanz. Nur sagt diese noch nichts über den Aufstieg in dieser Spielzeit aus.

„Es wird gefährlich, wenn wir uns darauf einlassen würden“

Sollten die Kölner beispielsweise am Samstag die Tabellenführung wieder abgeben, wäre die Rechnung eine ganz andere. Denn von den Tabellenzweiten der 2. Bundesliga nach dem 28. Spieltag verpasste ein halbes Dutzend den Aufstieg – unabhängig von der Spitzenreiterposition am 27. Spieltag. Mal ganz abgesehen davon, dass der Abstand zwischen Rang eins und Rang vier erst drei Mal in der Geschichte knapper als in dieser Saison war. Und in diese Spielzeiten fallen dann auch die beiden Nicht-Aufsteiger der 2. Bundesliga, die nach dem 27. Spieltag die Tabelle noch angeführt haben. Sprich: Drei Mal betrug der Abstand zwischen Rang eins und Rang vier weniger als sechs Punkte, zwei Mal verpasste der Spitzenreiter dann den Aufstieg. In den anderen 26 Fällen betrug der Abstand im Schnitt mehr als zehn Punkte.

Insofern sind auch die Worte von Gerhard Struber eindeutig. „Rechnen tun andere. Wir wollen uns nicht mit Gedankenspielen oder mathematischen Meisterleistungen verzetteln“, sagte der 48-Jährige. „Es wird gefährlich, wenn wir uns darauf einlassen würden. Das machen wir nicht und dafür haben wir auch keine Zeit.“ Zumal der Fußball zu viele Unwägbarkeiten im Köcher hat, wie unlängst Drittligist Arminia Bielefeld dem Kölner Nachbar und Deutschen Meister eindrucksvoll im Pokal aufzeigte und für eine Aufstiegswahrscheinlichkeit das Restprogramm, die Verletztenliste, Tagesform und und und ebenfalls entscheidende Faktoren sind. Natürlich stehen die Chancen der Kölner nicht schlecht. Der FC hat den Aufstieg in der eigenen Hand und kann am Samstagabend den nächsten wichtigen Schritt gehen. Und da zum Beispiel Kaiserslautern auf einen direkten Konkurrenten trifft, würde dem FC ein Sieg weiter Luft verschaffen.

Eigentlich ist die Rechnung am Ende des Tages ganz einfach. Fahren die Kölner in den verbleibenden Spielen die gleiche Anzahl an Punkten ein wie die Konkurrenz (oder mehr), dann liegt der Aufstieg nicht mehr in der Wahrscheinlichkeit, dann ist er sicher.

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