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·2 April 2025
"Was fehlt, sind Siege": Breitenreiter will mit 96 weiter attackieren

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Hannover 96 fehlen im Aufstiegskampf die Siege. Dennoch ist André Breitenreiter seit der Amtsübernahme weiter ungeschlagen. Beim Karlsruher SC wollen die Niedersachsen am Freitagabend (18:30 Uhr) nach zu vielen Unentschieden wieder zuschlagen.
Seit seiner Rückkehr zu Hannover 96 stand André Breitenreiter inzwischen zehn Mal als Cheftrainer an der Seitenlinie. Bezwungen wurde die Mannschaft des 53-Jährigen noch nicht, doch ein Unentschieden jagt das nächste. Sieben Mal teilten die Niedersachsen die Punkte - zu viel, um wirklich oben angreifen zu können. "Wir hatten die Qualität der Chancen, die Spiele auch zu gewinnen", hob Breitenreiter zuversichtlich hervor. "Was fehlt, sind Siege. Ich hoffe, dass sich das ändert. Wir machen so viele Sachen so gut."
Dank dreier Erfolge, die Hannover unter dem neuen Coach einfuhr, blieben die Roten zumindest wie so oft in Schlagdistanz zur Spitzengruppe. Auch in der jetzigen Situation fehlen nur drei Punkte, um zu Aufstiegs-Relegationsplatz aufzuschließen. In Karlsruhe kann hannover vorlegen. "Ich freue mich auf ein Abendspiel in Karlsruhe bei einer Mannschaft, die in den letzten Heimspielen dort gut gepunktet hat", warnte Breitenreiter jedoch vor dem KSC. "Sie verfügen über große spielerische Qualität. Es ist ein schönes Spiel, um gut dagegenhalten zu können."
Im Aufgebot der Niedersachsen wird lediglich Marcel Halstenberg fehlen. "Ihm geht es noch nicht gut, er ist immer noch krank und steht nicht zur Verfügung", verkündete Breitenreiter auf der Spieltags-Pressekonferenz vor dem Duell. Zudem wird der 53-Jährige auf Noel Aseko und Husseyn Chakroun verzichten, die für die U23-Mannschaft auflaufen sollen. "Und morgen nach unserem Abschlusstraining entscheiden wir, wer noch gegen Dresden zum Einsatz kommen wird", blickte Breitenreiter zusätzlich auf den Abstiegskampf in der 3. Liga, in der die Zweitvertretung der Niedersachsen steckt. Da 96 personell die Qual der Wahl hat, scheint Unterstützung für das Drittliga-Team möglich zu sein.
"Es sieht bei uns eigentlich ziemlich gut aus, wir haben nach wie vor, und das ist irgendwie außergewöhnlich und habe ich selten erlebt, wenig erkrankte oder verletzte Spieler", betonte Breitenreiter zusätzlich. Deswegen blieb der 53-Jährige von seiner Mannschaft auch überzeugt: "Wir hoffen, auswärts da weiterzumachen, wo wir in den letzten Spielen aufgehört haben." In Nürnberg und auf Schalke konnte Hannover zuletzt zwei Siege feiern, die die Hoffnung im Aufstiegskampf am Leben erhalten. Nun müsste der Glaube mit einem weiteren Erfolgserlebnis gestärkt werden.