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·2 April 2025
Von der Testspiel-Blamage zur Aufstiegs-Euphorie: Der FC beweist echte Siegermentalität

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·2 April 2025
Hendrik Broschart
02. April 2025
Beim Arbeitssieg gegen Paderborn zeigte der FC ein neues Gesicht im Vergleich zum Testspiel gegen den SC Verl. Deswegen ist der 1. FC Köln bereit fürs Aufstiegsrennen.
Die Spieler des 1. FC Köln
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Die drei Punkte gegen Paderborn fallen unter die Kategorie Big Points. Vor dem Spiel gegen Hertha BSC am Samstag führt der 1. FC Köln die Tabelle mit vier Punkten Vorsprung auf den Tabellendritten Kaiserslautern an. Eine bemerkenswerte Trendwende, denn erst vor wenigen Tagen sah es noch ganz anders aus. Nach der peinlichen Testspielniederlage gegen Verl herrschte dicke Luft am Geißbockheim. Sportdirektor Christian Keller und Trainer Gerhard Struber fanden deutliche Worte, inklusive eines Straftrainings für alle Beteiligten. Die Performance am vergangenen Samstag macht das allerdings vergessen: Der 1. FC Köln ist bereit fürs Aufstiegsrennen.
Denn am vergangenen Spieltag gegen den SC Paderborn folgte die 180-Grad-Wende, der FC zeigte sich wie ausgewechselt: Von Keeper Marvin Schwäbe im Tor bis zu Tim Lemperle und Imad Rondić in der Sturmspitze lieferte die Mannschaft eine geschlossene Leistung ab. Trotz des kurzfristigen Ausfalls von Timo Hübers und der ohnehin angespannten Kadersituation stemmte sich das Team erfolgreich gegen alle Widerstände. Coach Struber zeigte sich im Anschluss an das Spiel begeistert:
“Wir haben heute sehr hoch springen müssen, um das am Ende zu schultern. Das Spiel nur am Ergebnis festzumachen, das würde der Sache nicht gerecht. Meine Jungs haben unglaublich investiert. Wir hatten auch ein paar Herausforderungen mit den verletzten, kranken und gesperrten Spielern. In Summe ist schon einiges los bei uns und gleichzeitig haben es unsere Jungs richtig gut gemacht. Sie haben einen unglaubliche Einsatz unter Beweis gestellt. Am Ende mit dem Schulterschluss und dem Willen, das hinzubiegen und den Rückstand dann auch in die richtige Richtung zu drehen, nicht aufzugeben, das sind so mentale Themen, die für sich sprechen und die uns auf mehr hoffen lassen.”
Mit Timo Hübers, Dominique Heintz und Jusuf Gazibegović fiel in Paderborn fast die gesamte Stammabwehr aus, dazu kamen weitere verletzungsbedingte Ausfälle in der Offensive, wie etwa Damion Downs oder Linton Maina. Die angespannte Kadersituation geht wohl auch an den Spielern nicht spurlos vorbei. Doch so schmerzhaft diese Rückschläge auch sind, sie scheinen etwas in der Mannschaft ausgelöst zu haben. Beim FC hat man den Eindruck, dass die Mannschaft dadurch noch enger zusammengerückt ist – eine Einschätzung, die auch Paderborns Matchwinner Denis Huseinbašić teilt:
“Natürlich pusht das: Für die verletzten Spieler, für die kranken Spieler, dass wir für die gewinnen. Wie zum Beispiel für Hübi. Das Teamgefühl ist so stark, dass wir auch für sie gewinnen wollen und weiter in der Tabelle hochklettern wollen.”
Gerhard Struber hat in dieser Saison bereits einiges an Kritik zu den Auftritten seiner Mannschaft einstecken müssen. Deshalb sind die positiven Worte über die Mannschaft sicher umso wohltuender. Sie sind eine Bestätigung für den eingeschlagenen Kurs in Richtung erste Liga und verdeutlichen, wie wichtig der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft ist, um in den bevorstehenden Aufstiegskrachern die nötige Stabilität zu bewahren:
“Es braucht eine Mannschaft in dieser Liga, die Stabilität mit sich bringt. Die haben wir entwickelt, und das hat auch einen gewissen Preis gehabt: Einbußen in unserer Spielkontrolle, unserer Dominanz in der ersten Phase der Saison. Das ist ein Weg, den du gehen musst. Diesen Schulterschluss, den stellen wir unter Beweis und wir gehen hier Schritt für Schritt unseren Weg. und Ob wir mit einem, zwei, oder Drei Toren unterschied gewinnen, das ist mir egal- und ich glaube auch der Mannschaft, wenn ich grade gesehen habe, wie die Jungs in der Kabine gefeiert haben.”
Ob die Geißböcke auch nach dem kommenden Spiel gegen Hertha BSC einen Grund zum Feiern haben, wird sich am Samstag zeigen. Was ihnen jedoch jetzt schon niemand nehmen kann: der 1. FC Köln hat gegen Paderborn Einsatz und unbedingten Siegeswillen bewiesen. Ihre jüngste Leistung unter widrigen Umständen zeigt, dass sie bereit sind für den Saisonendspurt. Wenn dann noch der eine oder andere Verletzte rechtzeitig zurückkehrt, ist die angespannte Personalsituation kein Hindernis mehr – und der Aufstieg nimmt weiter Form an.