Stabile Defensive oder wieder Offensivwucht: Die beeindruckende Bilanz des 1. FC Köln liefert die Antwort | OneFootball

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·2 April 2025

Stabile Defensive oder wieder Offensivwucht: Die beeindruckende Bilanz des 1. FC Köln liefert die Antwort

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Stabile Defensive oder wieder Offensivwucht: Die beeindruckende Bilanz des 1. FC Köln liefert die Antwort

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Simon Bartsch

02. April 2025

Seit genau einer Halbserie spielt der FC nun mit einem defensiveren Ansatz. Und der Erfolg gibt den Geißböcken um Trainer Gerhard Struber recht. Nach dem 27. Spieltag heißt es Tabellenplatz eins für den FC Köln: Deswegen ist Strubers Systemumstellung die richtige Wahl.

Nach dem Hinspiel gegen den SC Paderborn fiel die Bilanz der Kölner echt bitter aus, nach dem Rückspiel und 17 Begegnungen mit neuer Ausrichtung liegt der FC an der Spitze. Es läuft beim 1. FC Köln: Deswegen ist Strubers Systemumstellung die richtige Wahl.

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Gerhard Struber vom 1. FC Köln

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Die Szenen hätten nicht unterschiedlicher sein können: Dort die ratlosen Blicke nach dem ängstlichen Auftritt und der 1:2-Niederlage gegen den SC Paderborn im vergangenen Oktober, hier die gefühlte Aufstiegs-Euphorie nach dem 2:1-Erfolg eben in Paderborn am vergangenen Samstag. Damals lagen die Geißböcke sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz Richtung Liga eins und vier vor dem Richtung Liga drei – und das auf Rang zwölf. Aktuell führen die Geißböcke die Tabelle an. Rein statistisch hätte die Entwicklung also nur einen Hauch größer sein können. Doch auch sportlich, systematisch und taktisch hat sich seit der 1:2-Pleite im Hinspiel viel getan. Kein Wunder, die Wolken im Oktober waren schon sehr dunkle, die Kritik an Mannschaft, Trainer und Kaderplaner hart.

Starke Bilanz in den vergangenen Spielen

Mit dem Rückspiel haben die Kölner nun eine komplette Halbserie mit dem neuen System, mit anderem Personal gegen jeden Gegner einmal gespielt. Hat sich das Spiel wirklich so sehr verändert? Da der FC seit dem 10. Spieltag von Rang zwölf auf eins gesprungen ist, kommt es nicht überraschend, dass der FC die Tabelle mit dem aktuellen System – also von Spieltag elf bis 27 – auch anführen würde. Der FC holte aus den vergangenen 17 Partien 38 von möglichen 51 Punkten, gewann zwölf Begegnungen, verlor drei. Auf zwei Halbserien hochgerechnet würden die Geißböcke auf 76 Zähler kommen. Natürlich hinkt der Vergleich und die Kölner haben bekanntlich in den ersten Saisonspielen schon heftig Zähler liegen lassen, doch noch nie hat ein Zweitligist im deutschen Fußball mehr als 76 Punkte erreicht. Die Halb-Bilanz ist also schon außerordentlich gut.

In diesem Zeitraum kommen der Hamburger SV und der 1. FC Kaiserslautern auf je 31 Zähler. Laut dem Geißböcken liegt der Schlüssel dieser Erfolgsgeschichte in der stabileren Defensive und auch dort gibt den Kölnern die nackte Tabelle recht. Der FC hat in den 17 Begegnungen ganz zwölf Tore kassiert, auf Rang zwei folgt der SC Preußen Münster mit 17 Gegentoren. Und die Stabilität zeigt sich nicht nur an der herausragenden Leistung von Marvin Schwäbe – wie am vergangenen Samstag. Der FC hat in diesem Zeitraum mit Abstand die wenigsten Torschüsse zugelassen (172), 30 weniger als Hertha BSC und Paderborn auf Rang zwei. Die Kölner führen dementsprechend auch die Bilanz der zugelassenen Schüsse aufs Tor an, die Geißböcke kassierten die wenigsten Treffer nach Großchancen und kommen auf den mit Abstand niedrigsten xGoals-Wert der Gegner.

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Köln lässt zu viele Chancen liegen

Der liegt in den 17 Begegnungen bei 19 und dann kommt dann doch Schwäbe ins Spiel, der bei 19 erwartbaren Gegentoren eben nur 12 kassierte. Beachtlich aber, dass die Kölner trotz der defensiven Stabilität doch erstaunlich viele Zweikämpfe verlieren. Insgesamt zeigt die Bilanz deutlich, warum der FC die Tabelle anführt und dass die Defensive der Geißböcke funktioniert. Genauso bestätigt sich aber auch der Eindruck, dass die Kölner Offensive eben weiterhin das Problem ist. So haben gerade einmal vier Teams in diesem Zeitraum weniger Tore geschossen. Und auch das hat einen Grund. Waren die Geißböcke in den ersten zehn Saisonspielen in vielen Offensivstatistiken das Nonplusultra, sind sie durch die Bank weg nur noch Mittelmaß. Eine Statistik fällt aber besonders ins Auge: Der xGoals-Wert. Demnach wären für den FC in diesem Zeitraum 29 Tore möglich gewesen, es wurden 20. Eine schlechtere Effizienz weist nur Preußen Münster auf.

Unterm Strich hat der Fokus auf die Defensive dem FC tatsächlich zu mehr Stabilität verholfen. Die Kölner befinden sich aufgrund der statistisch starken Abwehr wohl zu recht in Aufstiegsregionen. Und wären die Kölner ein wenig effizienter vor dem Tor, wäre sogar noch mehr drin.


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