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·5 April 2025
"Senßationell": Die Netzreaktionen zum Spiel der DFB-Frauen gegen Schottland

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·5 April 2025
Am Freitagabend stand für die DFB-Frauen das nächste Gruppenspiel in der Nations League auf dem Programm. In Schottland biss sich die deutsche Elf vor allem in der ersten Halbzeit gegen die Bravehearts die Zähne aus. Zwar ging das Team von Christian Wück in der ersten Minute durch ein Traumtor von Elisa Senß in Führung, blieb dann aber über weite Strecken unscheinbar. Letztendlich sorgte ein Eigentor der Schottin Howar für den 2:0-Halbzeitstand. Nach dem Pausentee zeigten die DFB-Frauen ein anderes Gesicht und sorgten in Person von Cora Zicai (57.) und Lea Schüller (59.) für den Doppelschlag. Während es auf dem Rasen phasenweise harte Kost war, sorgten die Userinnen und User auf Twitter in jedem Fall für Unterhaltung.
Den ersten Grund zur Freude gab es für viele bereits vor Anpfiff: Franziska Kett feiert mit 20 Jahren ihr Debüt für die deutsche A-Nationalmannschaft der Frauen. Kleiner Funfact am Rande: Kett ist bereits die achte Spielerin, die unter Wück ihr Debüt für die DFB-Frauen gibt.
Bundestrainer Wück veränderte auch gegen Schottland die Aufstellung auf etlichen Positionen. Das stößt so manchen Fans langsam sauer auf - ob der Bundestrainer einen eigenen Experimentierkasten herausbringen sollte?
Noch mehr Verwirrung als die reguläre Aufstellung sorgte dann die offizielle Grafik der UEFA. Welche Praktikant da wohl am Werk war...
Die DFB-Frauen starteten hoffnungsvoll in die Partie: Eine Ecke von Bühl kommt in den Rückraum und fällt nach mehren Stationen Elisa Senß vor die Füße. Die fasst sich aus rund 15 Meter ein Herz und legte den Ball wunderschön ins Lattenkreuz. Zur Freude mehrere Userinnen und User:
Aus der Kategorie "Graphik Design is my passion":
Schottland macht in den folgenden Minuten eher das Spiel - und auch das Tor. Aber nicht so wie vielleicht gedacht. Die Schottin Sophie Howard schob die Kugel nämlich ins eigene Tor und schenkte den DFB-Frauen dadurch die Zwei-Tore-Führung.
Die Begeisterung hielt sich bis dato noch in Grenzen:
fühle–
In der Halbzeit eingewechselt und rund zehn Minuten später die Kugel im Netz untergebracht: Ein Abend nach Maß für Cora Zicai.
Das 4:0 für Deutschland. Torschützin Lea Schüller. Ihr kennt die passende Phrase:
Diese Userin feiert die Einsatzminuten von Sydney Lohmann wie die Spielerin selbst:
Die Einwechslung von Alara Şehitler begrüßen viele. Doch die von Wück gewählte Position überzeugt fast niemanden:
Trotz des auf dem Papier klaren Sieges erhoffen sich viele Fans mehr von den DFB-Frauen:
Wer aber auf ganzer Linie überzeugen konnte, war Sophia Kleinherne. Die Performance der Adlerträgerin war in jedem Fall eine gute Bewerbung für das EM-Ticket.
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