Zweites Barça-Angebot für Lewandowski abgelehnt - Bayern hofft auf Mega-Summe | OneFootball

Zweites Barça-Angebot für Lewandowski abgelehnt - Bayern hofft auf Mega-Summe

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Bislang hatten die Verantwortlichen des FC Bayern einen vorzeitigen Abschied von Torjäger Robert Lewandowski kategorisch ausgeschlossen. Nun hat an der Säbener Straße ein Umdenken stattgefunden. Zugleich wurde das zweite Angebot der Katalanen abgelehnt.

Nach Informationen von Sky sind die Münchner trotz ihrer öffentlichen Beteuerungen bei einem entsprechenden Angebot bereit, Lewandowski in diesem Sommer ziehen zu lassen. Das verbesserte zweite Angebot des FC Barcelona, von dem die Bild-Zeitung berichtet, liegt laut Sky jedoch noch deutlich unter den bayerischen Vorstellungen und wurde deshalb laut Cadena Cope abgelehnt. Die Katalanen hatten zunächst 32 Millionen für den Mittelstürmer geboten. Inzwischen ist Barça bei 35 Millionen plus fünf Millionen an Bonuszahlungen angelangt. Der FC Bayern sei, so Sky, jedoch erst ab einer Summe von 60 Millionen zu Verkaufsgesprächen bereit. Sky-Transferexperte Marc Behrenbeck prognostiziert, dass die Wahrheit in der Mitte liegen wird: "Ich gehe davon aus, dass man sich irgendwo bei 50 Millionen Euro einigt und Lewandowski dann auch die Freigabe bekommt."

In den letzten Wochen hatte der deutsche Rekordmeister einen Verkauf seines Superstars noch kategorisch ausgeschlossen und auf Lewandowskis bis 2023 datierten Vertrag verwiesen. Bei der Vorstellung von Sadio Mané etwa hatte Vorstandsboss Oliver Kahn betont, dass ein vorzeitiger Abschied von Lewandowski "etwas sei, womit wir uns im Moment überhaupt nicht beschäftigen".

Nun hat sich das Blatt augenscheinlich gewendet. Sofern der FC Barcelona bereit ist, die Forderungen der Bayern zu erfüllen, wird Lewandowski wohl in diesem Sommer nach Spanien wechseln. Genug Geld stünde dem Tabellenzweiten der abgelaufenen La Liga-Saison zur Verfügung. Am vergangenen Donnerstag beschlossen die Barça-Mitglieder, dass durch die Veräußerung von Klubvermögen 600 bis 800 Millionen Euro in die Kassen des hoch verschuldeten Klubs gespült werden sollen. Ein Teil dieser Summe könnte direkt in die Verpflichtung Lewandowskis fließen.

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