Nur die Raute
·29. März 2025
„Zwei verlorene Punkte“: Meffert wird nach HSV-Remis deutlich

In partnership with
Yahoo sportsNur die Raute
·29. März 2025
Das 0:0 gegen den SV Elversberg lässt den HSV mit gemischten Gefühlen zurück. Eine Einordnung des Spiels fiel auch den beteiligten Akteuren alles andere als leicht.
Merlin Polzin machte seinem Trainerkollegen Horst Steffen auf der Pressekonferenz nach Abpfiff ein großes Kompliment. „Unter meiner Regie war das die schwerste Aufgabe, die wir im Volksparkstadion lösen mussten“, stellte der 34-Jährige klar und verweis dabei vor allem auf die taktische Disziplin der Gäste: „Das war sehr anspruchsvoll gespielt von Elversberg. Das hatten wir schon unter der Woche festgestellt, dass da eine sehr spielstarke Mannschaft auf uns zukommt.“
Und in der Tat: Der Außenseiter aus dem Saarland agierte teilweise auf Augenhöhe und verzeichnete insgesamt 14 Torabschlüsse. Und damit nur einen weniger als der HSV, der teils beste Möglichkeiten ungenutzt ließ. „Wir hatten trotzdem die Chancen, haben es heute aber nicht geschafft, das Spiel wie in den letzten Wochen auf unsere Seite zu ziehen.“
Stellvertretend dafür stand die 78. Minute, als der kurz zuvor eingewechselte Marco Richter mit einem satten Distanzschuss aus 18 Metern nur die Torlatte traf. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison hatte der 27-Jährige großes Aluminiumpech. „Ich weiß gar nicht mehr, was ich dazu sagen soll“, zeigte sich Richter in der Mixed-Zone enttäuscht. „Das waren schon wirklich einige Lattentreffer für mich. Ich hoffe, das hat bald mal ein Ende.“
Auch der starke Keeper Daniel Heuer Fernandes schlug ähnliche Töne an. „Heute war alles dabei“, stellte er nüchtern fest. „Ein bisschen Pech, Latte, Pfosten und ein Torwart, der gut gehalten hat.“ Daher gehe man die verbleibenden Saisonwochen mit unverändertem Optimismus an.
Deutlicher zeigte sich derweil Jonas Meffert. Der Mittelfeld-Motor sprach von „zwei verlorenen Punkten. Ich hoffe, die werden uns am Ende nicht fehlen.“ Mindestens für eine Nacht bleibt der HSV in jedem Fall Tabellenführer. Doch schon am Samstag bietet sich dem 1. FC Köln gegen den SC Paderborn die große Möglichkeit, an den Rothosen vorbeizuziehen. Hochspannung ist in der 2. Bundesliga also auch weiterhin garantiert.