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Zaniolo-Transfer: Juventus fährt eine Doppelstrategie

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Das vermeintlich so intensive Werben von Juventus um Filip Kostic von Eintracht Frankfurt hat zuletzt an Fahrt verloren. Der Hauptgrund ist wohl, dass andere Personalien im Vordergrund stehen. Angel di Maria soll weiter zur Alten Dame wechseln, der größte Wunschspieler hört aber wohl auf den Namen Nicolo Zaniolo.

Der Jungstar von der AS Rom stand zuletzt auch bei Meisterin AC Mailand hoch im Kurs, hat sich laut übereinstimmenden Medienberichten aber eher auf Juve festgelegt. Auch die Roma selbst soll einem Verkauf offen gegenüberstehen, weil nichts auf eine Verlängerung des bis 2024 gültigen Vertrags von Zaniolo deutet, der mithin eine hohe Ablöse einspielen soll, um das Team von Jose Mourinho weiter zu verstärken. Allerdings soll die Forderung von bis zu 60 Millionen Euro bislang alle Interessenten abschrecken. Wie die in Turin erscheinende Tuttosport berichtet, fährt Juventus eine Doppelstrategie, um sich Zaniolo dennoch zu angeln. Geht es nach der Alten Dame, soll demnach die Involvierung eines Juve-Profis die Ablöse drücken.

Arthur als 'Tauschobjekt' in die Ewige Stadt?

Auserkoren sei Mittelfeldmann Arthur Melo, der bei der Roma gut zu Neuverpflichtung Nemanja Matic passen könnte und zum Beispiel helfen würde, die Lücke von Henrikh Mkhitaryan (geht zu Inter Mailand) zu füllen. Freilich würde wohl obendrauf noch eine Ablöse fällig. Die zweite Idee von Juventus sähe vor, der Roma für eine zunächst einjährige Leihe 10 Millionen Euro zu bezahlen, um dann 2023 eine etwas niedrigere Kaufpflicht greifen zu lassen. Diese Variante würde die Bilanzen von Juventus schonen, dürfte für den Sieger der Europa Conference League aber eigentlich kaum in Frage kommen. Schließlich soll Zaniolo viel Geld einbringen, und das möglichst diesen Sommer. In jedem Fall deutet sich an, dass das Thema die italienischen Medien noch länger begleiten wird. Was auch Frankfurt bei der Personalie Kostic, der womöglich eine Alternative zu Zaniolo darstellt, beeinflussen kann.

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