Zahavi kontert Salihamidzic: „Bayern wollte Lewandowski durch Haaland ersetzen!“ | OneFootball

Zahavi kontert Salihamidzic: „Bayern wollte Lewandowski durch Haaland ersetzen!“

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Robert Lewandowski möchte den FC Bayern im Sommer verlassen und drängt auf einen Wechsel zum FC Barcelona. Die Münchner hingegen wollen ihren Top-Torjäger nicht ziehen lassen und verweisen auf dessen laufenden Vertrag bis 2023. Nun hat sich erstmals dessen Berater Pini Zahavi zu Wort gemeldet und die Bayern scharf attackiert. Zudem enthüllte dieser pikante Details rund um Erling Haaland und die Münchner.

Knapp 1,5 Jahre nach dem Vertragszoff mit David Alaba droht den Bayern auch bei Robert Lewandowski eine öffentliche Schlammschlacht und erneut steht Spielerberater Pini Zahavi im Fokus. Der 78-Jährige hat auf die Anfeindungen von FCB-Sportvorstand Hasan Salihamidzic reagiert und zum Gegenschlag gegen die Münchner ausgeholt.

Während Salihamidzic am heutigen Sonntag im „SPORT1“-Doppelpass öffentlich betont hat, dass die Bayern Lewandowski ein konkretes Angebot unterbreitet haben, dementiert Zahavi dies: „Nein, es gab kein solches Angebot“, erklärte dieser gegenüber der „BILD“.

„Lewandowski fühlt sich seit Monaten nicht respektiert“

Der Bosnier ätzte zudem gegen Zahavi und betonte, dass dieser Lewandowski „den Kopf verdrehen würde“. Auch dies verneinte der Israeli deutlich: „Er möchte den FC Bayern in diesem Sommer verlassen. Niemandem geht es hier ums Geld, weder Robert noch mir. Er fühlt sich seit Monaten von den Verantwortlichen nicht respektiert, das ist die Wahrheit. Der FC Bayern hat nicht den Spieler Lewandowski verloren, sondern den Menschen Robert. Für Robert Lewandowski ist der FC Bayern Geschichte.“

Besonders pikant: Laut Zahavi haben die Bayern seit Monaten daran gearbeitet Lewandowski durch Erling Haaland zu ersetzen: „Robert ist ein sehr intelligenter Mensch, nicht nur der beste Stürmer auf der Welt. Er weiß ganz genau, was um ihn herum passiert und was der FC Bayern geplant hatte. Robert wusste also die ganze Zeit, dass Bayern ihn durch Haaland ersetzen wollte. Der Vater von Erling hat es ihm sogar bestätigt, sagte ihm vor einiger Zeit in einem persönlichen Gespräch: ‚Zu 50 Prozent kommt mein Sohn zum FC Bayern.‘ Die Fußballwelt ist groß, aber es gibt keine Geheimnisse…“

Bayern lehnte Vertragsverlängerung im Herbst 2021 ab

Laut Zahavi waren die Bayern-Verantwortlichen im Herbst des vergangenen Jahres durchaus bereit Lewandowski für 120 Millionen Euro zu verkaufen. Demnach lehnten Oliver Kahn & Co. damals eine vorzeitige Verlängerung ab und legten eine Schmerzgrenze für einen Transfer im Sommer fest: „Ich habe ihnen gesagt: ‚Was haltet ihr von einer Vertragsverlängerung mit Robert?‘ Die Antwort: Stille. Kein Ja, kein Nein, kein Vielleicht, einfach nichts. Daraufhin habe ich dann gegen Ende des Meetings gesagt: ‚Wenn es so ist, dann verkauft ihn doch im nächsten Sommer.‘ Die Antwort: ‚Wir wollen ihn eigentlich nicht verkaufen, aber wenn du uns ein Angebot über 120 Millionen Euro bringst, dann können wir reden.‘ Also ungefähr die Summe, die eine Haaland-Verpflichtung im Sommer gekostet hätte inklusive aller Honorare.“

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