Zahavi eröffnet Lewandowski-Schlammschlacht: Wie reagieren die Bayern? | OneFootball

Zahavi eröffnet Lewandowski-Schlammschlacht: Wie reagieren die Bayern?

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Die sportliche Zukunft von Robert Lewandowski entwickelt sich mehr und mehr zu einer Schlammschlacht. Pini Zahavi, der Berater des Polen, hat die Bayern öffentlich attackiert. Die Fronten zwischen Klub und Spieler scheinen verhärtet zu sein. Ein Verbleib beim Rekordmeister wird immer fraglicher.

„Es geht darum die perfekte Lösung für beide Seiten zu finden“, mit diesen Worten hat Robert Lewandowski vor knapp zwei Wochen seinen Bayern-Abschied öffentlich eingeläutet. Mit Blick auf die jüngsten Aussagen seines Beraters, ist es schwer vorstellbar, dass sich solch eine „perfekte Lösung“ überhaupt noch finden lässt.

Pini Zahavi hat im Gespräch mit der „BILD“ deutlich gemacht, dass Lewandowski überhaupt kein Interesse mehr an einem Verbleib beim Rekordmeister hat: „Für Robert Lewandowski ist der FC Bayern Geschichte. Er fühlt sich seit Monaten von den Verantwortlichen nicht respektiert, das ist die Wahrheit. Der FC Bayern hat nicht den Spieler Lewandowski verloren, sondern den Menschen Robert.“

Beharren die Bayern weiterhin auf ihrem Standpunkt?

Die Verantwortlichen an der Säbener Straße haben zuletzt immer wieder betont, dass man nicht gewillt ist den Polen vor Auslaufen seines Vertrags im Sommer 2023 abzugeben. Die Frage ist nur: Wie viel Sinn macht es noch an diesem Standpunkt festzuhalten, nach der öffentlichen Attacke von Zahavi? Es ist schwer vorstellbar, dass der 78-Jährige im Alleingang, ohne vorherige Abstimmung mit Lewandowski, zum medialen Rundumschlag gegen die Bayern ausgeholt hat.

Zudem: Zahavi hat nicht nur pikante Interna aus den Gesprächen mit den Bayern-Bossen öffentlich preisgegeben, sondern damit auch das Vertrauensverhältnis zwischen Klub und Spieler (nachhaltig) beschädigt. Natürlich versucht der erfahrene Spielerberater die Verantwortlichen in München damit unter Druck zu setzen. Der Israeli rät den Bayern davor ab, Lewandowski gegen seinen Willen zu behalten: „Natürlich können sie Robert noch ein Jahr behalten, fairerweise hat er Vertrag bis 2023, aber das würde ich ihnen nicht empfehlen.“ Worte die fast schon wie eine Drohung klingen.

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