Wortgefecht zwischen Schlotterbeck und seinem Ex-Trainer Streich endet versöhnlich | OneFootball

Wortgefecht zwischen Schlotterbeck und seinem Ex-Trainer Streich endet versöhnlich

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Christian Streich ist bekannt dafür, in den 90 Minuten an der Seitenlinie vom verständnisvollen Pädagogen zum Derwisch zu werden, der schon mal über die Stränge schlägt. In einer Szene, in der sein früherer Schützling Nico Schlotterbeck, jetzt in den Farben Borussia Dortmunds, Foul spielte, war es wieder einmal so weit.

Was war geschehen? Nico Schlotterbeck, Eigengewächs des SC Freiburg, der noch bis vor wenigen Monaten aus der dortigen Jugend stammend im Breisgau unter Vertrag stand, hatte in einer Szene in der 66. Minute seinen Gegner Ritsu Doan rüde von den Beinen geholt.

Das brachte sofort den nicht weit entfernt stehenden Freiburger Coach Christian Streich auf die Palme. Mit aufgebrachtem Gestus wandte er sich an Nico Schlotterbeck, für den die Borussen in diesem Sommer 20 Millionen Euro Ablöse an den SC Freiburg gezahlt hatten.

Der wiederum herrschte seinen Ex-Trainer an: „Setz Dich wieder hin, Mann!“ Laut Schlotterbecks Aussagen nach der Partie habe Streich eine Gelbe Karte für Schlotterbeck gefordert. Eine Art und Weise, die ihm, Schlotterbeck, übel aufgestoßen sei.

Streichs aufbrausende Art lange bekannt

Eine Gelbe Karte vom Schiedsrichter erhielt Nico Schlotterbeck dann unabhängig von Streichs Forderung trotzdem, konnte die Partie aber ohne weitere Konsequenzen zu Ende spielen.

Nach Abpfiff gaben sich die beiden Kontrahenten dann reumütig und versöhnlich. Während Streich scherzhaft formulierte, dass er lediglich Schlotterbeck bei seiner Rückkehr nach Freiburg habe begrüßen wollen, was er vor der 66. Minute noch nicht getan hatte, verwies Schlotterbeck darauf, dass er Christian Streich in seiner Karriere viel zu verdanken habe. Außerdem verstehe man sich und es sei „alles gut“. Streich ergänzte noch, dass Schlotterbeck eben erst Ritsu Doan „begrüßt“ habe, da wollte er es selbst mit Schlotterbeck ebenso tun.

Am Ende wird wohl kein böses Blut aus dieser kleinen Auseinandersetzung übrig bleiben, dafür dürfte Schlotterbeck Christian Streichs etwas gewöhnungsbedürftige Art währen der Spiele lange genug kennen und einordnen können.

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