Onefootball
Tobias Herrmann

Wolfsburg Dritter: Computer errechnet Bundesliga-Abschlusstabelle


Die Bundesliga geht bald wieder los und jeder weiß, wie die Tabelle am 34. Spieltag aussehen wird. Besonders fuchsig waren mal wieder die Leute von „Goalimpact“, die mit Hilfe eines Algorithmus die Abschlusstabelle der Saison 2018/19 errechnet haben. Hertha-Fans gucken jetzt lieber weg.

Deutscher Meister

Gut, ob man sich jetzt einen Supercomputer in den Keller stellt oder die Sache im „Doppelpass“ diskutieren lässt. Das Ergebnis wird wohl auch in zehn Jahres dasselbe sein: Bayern München wird Deutscher Meister.

Glaubt man den Zahlen, dürfen die Bayern sich am Ende der Saison über knapp 70 Punkte freuen. Die Wahrscheinlichkeit auf den Titel liegt bei 89,4 Prozent und eigentlich müssen die anderen Mannschaften gar nicht mehr antreten. Gähn.

Absteiger

Hier überrascht uns der Algorithmus – und zwar gewaltig. Die Hertha steigt nämlich ab. Als Tabellensiebzehnter und mit einer Wahrscheinlichkeit von 15,6 Prozent wird es in der Saison 2019/20 ein Derby in der Hauptstadt geben. So sehr uns das auch den Sabber aus den Drüsen treibt, wir glauben nicht dran. Zugegeben, unsere Spatzenhirne sollte man nicht zwangsläufig mit dem Arbeitsspeicher einer Hochleistungsmaschine vergleichen.

Letzter wird der Club aus Nürnberg. Glaubt man den Zahlen, werden die Franken eine desolate Saison spielen. 18,7 Prozent, so die Wahrscheinlichkeit auf den neunten Abstieg in der Vereinsgeschichte. Am Ende werden es dann 38 Punkte und weil das eben keine 40 sind verabschieden sich die Clubberer wieder. Servus.

Für die größte Überraschung sorgt wohl Mainz 05. Die sollen nämlich in die Relegation – nicht der VfL Wolfsburg. Vielleicht sollte man mal über ein Softwareupdate nachdenken?

Königsklasse

Wer dachte, dass die Sache mit dem Hertha-Abstieg völlig an den Haaren herbeigezogen war, wird sich jetzt die Augen reiben. „Goalimpact“ treibt es bunt und errechnet, aufgepasst – jetzt ganz genau lesen -, dass der VFL WOLFSBURG auf dem dritten Platz landet. Anscheinend weiß der Algorithmus nicht, dass Bruno Labbadia dort Trainer ist.

Darüber hinaus wird der BVB mit errechneten 56 Punkten souveräner Vizemeister. Apropos Vize, Leverkusen, mit 49,8 errechneten Punkten, schafft es ganz knapp ins Geschäft der Großen. Der VfB wird mit 49,7 Punkten nur hauchdünn hinter Bayer liegen.

Europapokal

Nix Schalke. Nix Werder. Nix Leipzig. Stuttgart und Hoffenheim werden 2019/20 Punkte für die Fünjfahreswertung sammeln oder eben auch abgeben. Da gucken nicht nur die Experten aus der Onefootball-Redaktion dumm aus der Wäsche.

Und sonst?

Das im Vorfeld so hochgelobte Werder Bremen muss sich am Ende mit einem Platz im Niemandsland der Tabelle zufrieden geben. Hannover wird nichts mit dem Abstieg zu tun haben und Schalke 04 wird nur Achter. Immerhin noch vor RB Leipzig und der Borussia aus Gladbach. Hoch lebe die Technik.