WM-Shootingstars? Diese Geheimtipps musst du dir in den Playoffs ansehen | OneFootball

WM-Shootingstars? Diese Geheimtipps musst du dir in den Playoffs ansehen

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Max von Stuckrad-Barre

Die Playoffs zur diesjährigen WM stehen an. Wir zeigen dir, bei wem du dabei genauer hinschauen solltest. Von einer Pirlo-Gattuso-Kernschmelze bis zum „Rapidler des Jahres“ ist alles dabei.

Sandro Tonali (Italien)

Zugegeben: Nicht allzu geheim, dafür aber umso mehr ein Tipp. Tonali ist gleichzeitig kompromisslos zweikampfstark und technisch überragend. Vom Spielstil her also genau die richtige Mischung aus Gattuso und Pirlo. Eine Ära zu prägen, wird vom 21-jährigen Milan-Talent mindestens erwartet.

Rafael Leão (Portugal)

Das nächste Juwel im Besitz der Mailänder. Seinen Wechsel zu den Rossoneri im Jahr 2019 begründete er mit den Worten: „Wenn Maldini dich anruft, lehnst du nicht ab.“ Der heute 23-Jährige weiß also, was sich gehört, und scheint auch fußballerisch gut erzogen zu sein. Derzeit wird er bei PSG als Ersatz für einen gewissen Kylian Mbappé gehandelt.


Kerem Aktürkoğlu (Türkei)

Die große Hoffnung des türkischen Fußballs. Traf in seinen bisherigen acht Länderspielen bereits drei Mal und ist auch bei Galatasaray in dieser Saison einer der wichtigsten Spieler.

Marco Grüll (Österreich)

Nur ein halbes Jahr in Wien brauchte der 23-Jährige, um zum „Rapidler des Jahres“ gewählt zu werden. Welche Faktoren für diesen Titel im Speziellen erforderlich sind, ist nicht ganz sicher, in jedem Fall dürften aber all die wichtigen Tore, die der Neunationalspieler in Wien am laufenden Band liefert, der Auszeichnung zuträglich gewesen sein. Team-Kollege und Ex-Kölner Kevin Wimmer bescheinigt ihm darüber hinaus, „ein sehr lustiger Typ“ zu sein. Das Gesamtpaket stimmt also.

Dejan Kulusevski (Schweden)

Spricht vier Sprachen (inklusive Nordmazedonisch) fließend, versteht Deutsch, lernt gerade Spanisch und ist nicht nur deshalb jederzeit befähigt, Minderwertigkeitskomplexe bei Normalos auszulösen. Auch die fußballerischen Fähigkeiten des 21-Jährigen geben jede Menge Anlass zu Neid. Derzeit von Juventus an Tottenham ausgeliehen, gelangen ihm in den bisherigen neun Spielen fünf Scorerpunkte.

Brennan Johnson (Wales)

Brennan Johnson hat in der Offensivabteilung der Waliser mit Gareth Bale, Daniel James und Harry Wilson eine Menge Konkurrenz. Nachdem der Nachwuchsstürmer aus Nottingham die EM im letzten Jahr noch verpasste, scheint er derzeit allerdings fester Bestandteil der Pläne von Wales-Trainer Robert Page zu sein.

Ebenjener Page klingt, wenn er von Johnson redet, fast ein wenig verliebt: „Brennan hätte im Januar wechseln können. Aber er hat sich entschieden zu bleiben, weil er in einem Verein ist, in dem er spielen und seinen Fußball genießen kann. Das spricht Bände über ihn. Er ist dem Geld nicht hinterhergelaufen. Nottingham hat mit ihm einen richtig tollen Spieler.“