„Wir waren zu fehleranfällig“

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Die Trainerstimmen nach der Heimniederlage der Wölfe gegen die Bayern.

Dicht dran, aber nicht stark genug für Zählbares. So war es schon im Hinspiel gewesen, und so erlebte es Grün-Weiß nun im zweiten Saisonvergleich mit den Bayern erneut. Was man gerade zu Hause bislang nicht von ihnen kannte, nämlich defensive Unsauberkeiten, das leisteten sich die Wölfe im ersten Durchgang zu häufig – und waren damit an genau den verkehrten Gegner geraten. Die Strafe des 1:3-Pausenrückstands steckte der VfL jedoch erstaunlich gut weg. Dass der zweite Abschnitt mit mehr Mut und Disziplin sowie erheblich besserer Konzentration vorgetragen wurde und der Auswärtsdreier des Spitzenreiters dadurch letztlich überhaupt nicht selbstverständlich schien, dafür stellte der VfL-Chefcoach seiner Mannschaft unterm Strich deshalb ein ordentliches Zeugnis aus.

Oliver Glasner: Es ist das eingetreten, was ich im Vorfeld gesagt hatte. Nämlich dass wir in allen Bereichen eine Leistung auf absolutem Topniveau brauchen würden, um gegen die Bayern zu gewinnen. Dafür aber waren wir heute zu fehleranfällig. Wie wir nach vorne gespielt und uns Chancen erarbeitet haben, das war sehr schön anzusehen. Nach dem 1:3 sind wir noch einmal zurückgekommen, haben alles versucht, um noch einen Punkt zu holen und hatten auch Chancen auf den Ausgleich. Leider hat es nicht mehr gereicht. Effizienz ist sehr wichtig. Die hatten wir nach vorne nicht und auch nicht hinten, weil defensiv zu viel zusammengekommen ist. Deshalb sind wir natürlich enttäuscht. Trotzdem habe ich viel Positives gesehen. Für die restlichen Spiele stimmt mich die Mentalität, die die Mannschaft heute wieder gezeigt hat, absolut positiv.

Hansi Flick: Gegen einen Gegner, der wirklich sehr hohe Qualität hat, haben wir nach dem Spiel am Dienstag heute wieder eine tolle Mentalität auf dem Platz gezeigt. Es war unser Ziel, diese drei Punkte mitzunehmen. Deshalb großes Kompliment an die Mannschaft, die mich begeistert durch ihre Moral. Nun haben wir sieben Punkte Vorsprung und noch fünf Spiele vor uns. Die wollen wir gewinnen, das ist unser Anspruch. Deshalb müssen wir weiter fokussiert bleiben.

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