🎙"Wieder zwei Punkte unnötig weggeben": Die Buli-Stimmen vom Samstag

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Dominik Berger

Artikelbild: 🎙"Wieder zwei Punkte unnötig weggeben": Die Buli-Stimmen vom Samstag

Die Bundesliga hat einen neuen Jungstar und Gladbach kann irgendwie immer noch nicht eine FĂĽhrung ĂĽber die Zeit bringen. So sahen die Trainer die Leistungen ihrer Teams am Bundesligasamstag.

Hertha BSC – Borussia Dortmund 2:5 (1:0)

Bruno Labbadia (Hertha): „Wir haben zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Im ersten Durchgang haben wir sehr viel richtig gemacht und verdient geführt, weil wir leidenschaftlich verteidigt haben. Dann kommen wir aus der Halbzeit raus und kassieren innerhalb von drei Minuten zwei Gegentore. Davon haben wir uns nicht mehr erholt. Wir haben die Tore zu einfach kassiert. Wir haben das Spiel sehr einfach aus der Hand gegeben.

Lucien Favre (BVB): „Erling hat vier Tore gemacht. Das genügt für heute. Das ist fantastisch. Es war für uns in der ersten Halbzeit aber sehr schwer. Man sieht die Ergebnisse von Berlin. Sie haben nur 3:4 verloren in München und spielten 1:1 gegen Wolfsburg, die noch ungeschlagen sind. Daher war es heute keine Überraschung für uns, dass wir kämpfen müssen. In der zweiten Halbzeit haben wir gut gespielt. Vor dem 1:0 ist es eine gute Flanke von Emre Can. Wir sind positiv geblieben, das war wichtig. Es gibt keine einfachen Spiele.“


Eintracht Frankfurt – RasenBallsport Leipzig 1:1 (1:0)

Adi HĂĽtter (Frankfurt): â€žGegen eine Mannschaft, die optisch besser war, sich aber auch nicht so viele Torchancen erspielt hat, kann ich mit dem Punkt weit besser leben als in so manch anderem Spiel. Dass Leipzig dem Sieg näher war als wir, kann man vielleicht so stehen lassen. Dennoch hat meine Mannschaft wirklich gut verteidigt, taktisch klug agiert und wenig zugelassen. Deswegen geht das Remis in Ordnung.“

Julian Nagelsmann (Leipzig): â€žGerade in der ersten Halbzeit haben wir es gut gemacht, insgesamt aber zu wenige zwingende Chancen herausgespielt. Wir haben dominant gespielt und dann ein Gegentor bekommen, das wir einfach nicht gut verteidigt haben. In der zweiten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft und waren den drei Punkten deutlich näher. Ich hatte den Eindruck, dass wir das Spiel etwas mehr gewinnen wollten. Man kann bei uns im Vergleich zur Vorsaison einen guten Schritt nach vorne sehen.“


Bayern München – Werder Bremen 1:1 (0:1)

Hansi Flick (Bayern): â€žDie wenigen Momente, die wir kreiert haben, waren nicht so gefährlich, weil Bremen das gut verteidigt hat. Dann kam das 0:1, das man eigentlich besser verteidigen muss. Das wissen wir auch, deshalb sind wir in der Form mit dem Spiel auch nicht zufrieden. In der zweiten Mannschaft hat die Mannschaft alles versucht. Sie stemmt sich immer gegen Niederlagen und auch gegen Unentschieden. Das ist das, was mir immer sehr imponiert. Wir mĂĽssen heute mit dem Unentschieden zufrieden sein.“

Florian Kohfeldt (Bremen): â€žFĂĽnf Mal 1:1 ist wahrscheinlich der langweiligste Rekord, den die Bundesliga zu bieten hat. Da bin ich jetzt nicht unbedingt stolz drauf. Aber ein Punkt in MĂĽnchen, das ist schon etwas, vor allem, wie wir aufgetreten sind. Wir haben nicht ĂĽbermäßig viel zugelassen, hatten selbst gute Konterchancen, waren mit Ball richtig mutig, deswegen bin ich mit dem Punkt zufrieden.“


Borussia Mönchengladbach – FC Augsburg 1:1 (1:0)

Marco Rose (Mönchengladbach): â€žDie Jungs haben die Aufgabe grundsätzlich sehr gut angenommen. Nach der ersten GroĂźchance fĂĽr Augsburg haben sie das Spiel in den Griff bekommen und sind schnell in FĂĽhrung gegangen. Leider haben wir es danach verpasst, das zweite Tor nachzulegen. Defensiv haben wir bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr viel zugelassen. Aber hinten heraus haben wir – und das können wir auch nicht wegdiskutieren – wieder zwei Punkte unnötig weggegeben.“

Heiko Herrlich (Augsburg): â€žWir sind glĂĽcklich, dass wir so spät noch den Ausgleich geschafft haben. Die Mannschaft hat in Unterzahl eine absolute Willensleistung und eine tolle Moral gezeigt. Zu Beginn sind wir sehr gut reingekommen und hätten direkt durch Alfred Finnbogason in FĂĽhrung gehen können. Wir haben gut mitgespielt und hatten viel Ballbesitz. Das Gegentor hätten wir besser verteidigen können.“


TSG Hoffenheim – VfB Stuttgart 3:3 (1:2)

Sebastian HoeneĂź (Hoffenheim): â€žDie Art und Weise, wie wir in der zweiten Hälfte aufgetreten sind, macht mich stolz. Das ist ĂĽberhaupt nicht selbstverständlich. Aber ich ärgere mich natĂĽrlich ĂĽber den späten Ausgleich. Das 3:3 war ein Genickbrecher fĂĽr uns.“

Pellegrino Matarazzo (Stuttgart): â€žWir sind sehr gut ins Spiel reingekommen. Leider sind wir gleich bei der ersten Chance des Gegners in den RĂĽckstand geraten. Wir haben zu diesem Zeitpunkt sehr gut gespielt und haben auch nach dem 0:1 nicht nachgelassen, sondern weitergemacht wie davor und zwei verdiente Tore erzielt. Wir hatten uns dann vorgenommen, in der zweiten Hälfte genauso dominant aufzutreten. Wir kamen aber mit dem Druck des Gegners nicht klar. Am Ende ist das 3:3 ein Beweis fĂĽr die Moral des Teams. Wenn man die beiden Hälften betrachtet, ist es ein verdienter Punkt fĂĽr uns.“


Schalke 04 – VfL Wolfsburg 0:2 (0:2)

Manuel Baum (Schalke): â€žWir sind enttäuscht und sauer, vor allem, was die ersten 30 Minuten betrifft. Man nimmt sich viel vor und kriegt gleich das 0:1. In der zweiten Halbzeit hätten wir direkt auf 1:2 stellen können – danach hätten wir vielleicht die Möglichkeit gehabt, das Spiel zu drehen.“

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Oliver Glasner (Wolfsburg): â€žEine tolle Leistung, das war top. Berauschend, wie wir in den ersten 30 Minuten gespielt haben. Wir wissen, dass Schalke nicht vor Selbstvertrauen strotzt. Wir wollten vom ersten Moment an dafĂĽr sorgen, dass Schalke kein Selbstvertrauen bekommt.“


Arminia Bielefeld – Bayer Leverkusen 1:2 (0:1)

Uwe Neuhaus (Bielefeld): â€žEs ist sehr ärgerlich, sehr frustrierend, kurz vor Schluss den Gegentreffer zu bekommen, der dann zum Sieg fĂĽhrt. Dass Leverkusen ĂĽber 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft war, ist auĂźer Zweifel. GroĂźe Torchancen kann ich eigentlich nicht so richtig aufzählen. Nicht fĂĽr uns und auch nicht fĂĽr Bayer Leverkusen, die sicher den gepflegteren FuĂźball gespielt haben. Ansonsten haben wir sehr gut verteidigt, hatten eine gute Ordnung. Das ist das Positive an unserem Spiel.“

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Peter Bosz (Leverkusen): â€žIch habe den Spielern vorher gesagt, dass es kein einfaches Spiel wird, und das haben wir auch gesehen. Obwohl wir das Spiel von Anfang an dominiert haben, haben wir wenige Torchancen herausgespielt. Das hat natĂĽrlich auch mit Bielefeld zu tun, aber wir können das normalerweise besser. Leider sind wir nicht gut aus der Halbzeit gekommen. Aber ich habe gesehen, dass die Mannschaft nicht den Kopf hat hängen lassen. Am Ende treffen wir das Tor und sind alle sehr glĂĽcklich.“