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đŸŽ„ Wie eine neue Fußballregel das Spiel komplett verĂ€ndern könnte


Seit diesem Sommer gibt es ein paar Regelanpassungen. Eine vermeintlich kleine Änderung könnte dabei massiven Einfluss haben.

Denn ab sofort ist es TorhĂŒtern erlaubt, ihre eigenen Spieler beim Abstoß im eigenen Strafraum anzuspielen. Klingt erstmal redundant, zeigt aber bereits jetzt interessante AuswĂŒchse bei einigen Testspielen der Sommerpause. So zum Beispiel beim Duell zwischen Inter und Juventus, in dem Juventus plötzlich extrem hoch zustellt. Genau genommen rund um den Strafraum. Der Druck wurde durchaus brilliant gelöst von Inter:

Die neue Regel könnte dazu fĂŒhren, dass angreifende Mannschaften, die Defensiven schon beim Abstoß nach vorne locken. Dadurch ergeben sich neue RĂ€ume im Spielaufbau, wenn die erste Pressingreihe erstmal ĂŒberspielt ist. Doch nicht nur das, denn gleichzeitig eröffnet es der angreifenden Mannschaft die Möglichkeit, mit einem langen Ball, das halbe Mittelfeld zu ĂŒberspielen, wie hier zu sehen beim Spiel zwischen ManCity und West Ham.

NatĂŒrlich ist nicht jede Mannschaft in der Lage, sich blitzsauber aus dem eigenen Strafraum rauszuspielen und viele Vereine werden auch einen Teufel tun, den Spielaufbau dermaßen nah am eigenen Tor zu starten. Ebenfalls besteht die Gefahr, dass nur noch lang geschlagen wird beim Abstoß. Und natĂŒrlich experimentieren die ersten Verein schon mit dem Locken der gegnerischen Offensiven. Das geht aber nicht immer gut, wie man an diesem Beispiel aus dem Spiel Benfica-Milan sehen kann:

Dennoch, fĂŒr Teams mit spielerischem Anspruch – ja, wir blicken in eure Richtung Pep Guardiola, JĂŒrgen Klopp und Maurizio Sarri – könnte diese kleine RegelĂ€nderung extrem interessante Möglichkeiten im Spielaufbau und damit in der Offensivstruktur eröffnen.

FĂŒr kleine Teams könnte es eine Waffe sein, die den Unterschied machen könnte – man muss sich nur trauen.