"Wetter, Sprache, Essen": Darum scheiterte Osimhen in Wolfsburg

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Erik Schmidt

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Dem SSC Neapel ist Victor Osimhen rund 70 Millionen Euro Ablöse wert, dabei traf der Angreifer für den VfL Wolfsburg in 16 Pflichtspielen kein einziges Mal. Das hatte allerdings Gründe, wie der Nigerianer nun verriet.

„Das Wetter, die Sprache, das Essen. Ich war zum ersten Mal in Europa, war gerade 18 Jahre jung und hatte nicht genug Zeit, mich zu akklimatisieren“, erklärte Osimhen, der im Sommer 2017 von der Ultimate Strikers Academy zu den Niedersachsen gewechselt war, gegenüber ‚Sport1‘.

Durchbruch in Charleroi

Zumal es beim abstiegsgefährdeten VfL in dieser Zeit ohne nicht rund lief. Das Vertrauen in einen unerfahrenen Angreifer wie Osimhen war entsprechend gering. Den Wechsel in die Bundesliga bereut der inzwischen 21-Jährige aber trotzdem nicht: „Wenn ich in Nigeria geblieben wäre und dort gearbeitet hätte, dann hätte ich nie eine solche Gelegenheit bekommen, wie ich sie in Wolfsburg hatte.“

Von den Niedersachsen zog der Sturmtank nur ein Jahr nach seiner Verpflichtung zum RSC Charleroi weiter. In der höchsten belgischen Spielklasse gelang schließlich der Durchbruch. „Ich denke, dass mir die Liebe und Akzeptanz, die ich in Charleroi erfahren habe, sehr geholfen hat. Ich kam gerade aus einer schwierigen Situation und mein Selbstvertrauen war am Tiefpunkt angelangt“, erinnerte sich Osimhen.

Wiederum nur zwölf Monate und 13 Ligatore für den OSC Lille später entwickelte sich der nigerianische Nationalspieler zum teuersten Transfer der neapolitanischen Vereinsgeschichte. Man darf gespannt sein, was die Karriere des Shootingstars noch so bereit hält.