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Werner kontert Salihamidzic: „Da hat jeder seine eigene Meinung“


Timo Werner hatte im vergangenen Jahr verschiedene Überlegungen über die Zukunft. Der FC Bayern München hat dabei auch eine Rolle gespielt. Doch am Ende kamen beide Parteien nicht zusammen. Der Angreifer von RB Leipzig konterte nun aber die Aussagen von Sportdirektor Hasan Salihamidzic.

Timo Werner, so sagte Hasan Salihamidzic der Sport Bild, habe – ganz grob gesagt – nicht ins System gepasst. Tempo habe er zwar, aber auf engstem Raum trauten der Sportdirektor des FC Bayern München und Ex-Trainer Niko Kovac dem Stürmer von RB Leipzig den Durchbruch nicht zu. „Ich glaube, da hat jeder seine eigene Meinung“, konterte Werner nun bei Bild.

Lewandowski musste sein Spiel auch ändern

Salihamidzic nannte vor allem Robert Lewandowski als Vorbild, der sich auf engstem Raum behaupten und die Bälle abschirmen könne. Werner stellte über den „super Stürmer“, wie er ihn respektvoll nennt, fest: „Ich glaube aber auch, dass gerade Lewandowski über die Jahre sein Spiel verändert hat. Weil er bei Bayern auf engstem Raum spielt, in Dortmund hat er unter Klopp auch Umschaltfußball gespielt.“

Werner wagt den Vergleich

Der deutsche Nationalstürmer wagte den Vergleich: „Früher war Lewandowski ein Spielertyp, ähnlich wie ich, der tief geht und schnell umschaltet. Klar, wenn man älter wird verliert man vielleicht auch etwas diese ganz enorme Spritzigkeit, aber er hat sich aber auch an das Bayern-System anpassen und sich weiterentwickeln müssen, weil sie viel auf Ballbesitz ausgelegt sind.“

Weiterentwicklung unter Julian Nagelsmann

Es sind deutliche Worte von Werner, der sich selbst noch viel Entwicklungspotenzial zutraut: „In Leipzig habe ich ja schon oft gezeigt, dass ich gegen tiefstehende Mannschaften treffen und mich gut in engen Räumen bewegen kann.“ Unter Coach Julian Nagelsmann konnte der 23-Jährige die nächsten, aber noch nicht die letzten, Schritte gehen: „Da ist noch weiterhin Luft nach oben, wo ich mich verbessern kann und will.“