Werder Bremen steht bei Rashica vor der Frage: Verlängern oder verkaufen?

Logo: Fussballdaten.de

Fussballdaten.de

Artikelbild: https://image-service.onefootball.com/crop/face?h=810&image=https%3A%2F%2Fwww.fussballeck.com%2Fwp-content%2Fuploads%2F2021%2F04%2F1002216994-scaled.jpg&q=25&w=1080

Im vergangenen Sommer scheiterte ein Transfer von Milot Rashica an der hohen Wunschsumme von Werder Bremen. In diesem Sommer sieht die Situation anders aus, denn Rashicas Vertrag läuft nur noch bis 2022.

Rashica findet zu alter Form

Letzten Sommer war Milot Rashica der begehrteste Spieler bei Werder Bremen. Angebote aus England und Deutschland lehnte der Verein allerdings ab. Keiner war bereit die Wunschsumme zwischen 20 und 25 Millionen Euro zu bezahlen. Auf eine für den Stürmer enttäuschende Transferphase folgte ein für alle enttäuschender Saisonstart.

Geplagt vom unerfüllten Wechselwunsch und von Verletzungen, fand Rashica nicht zu seiner starken Form der Vorsaison. Er viel bis zum Januar insgesamt neun Spiele verletzungsbedingt aus, konnte seinen ersten Scorerpunkt erst am neunten Spieltag erzielen. Seit Ende Januar findet er allerdings wieder in die Spur. Sechs Scorerpunkte konnte er seit dem 30. Januar verbuchen und blieb seitdem verletzungsfrei.

Werder Bremen im Sommer zum Verkauf gezwungen

Das Werder Bremen Milot Rashica eine weitere Saison halten kann, ist unwahrscheinlich. Der Vertrag des Kosovaren läuft 2022 aus, weshalb der Verein im Sommer zum letzten Mal eine Ablöse verlangen kann. Aston Villa soll laut „Football Insider“ auch in diesem Sommer wieder Interesse zeigen. Der Preis dürfte in diesem Jahr unter 20 Millionen Euro liegen. Laut „transfermarkt.de“ liegt sein Marktwert nur noch bei zwölf Millionen Euro.

Für Werder Bremen sind die Einnahmen aus Verkäufen extrem wichtig. Die Corona-Pandemie hat die finanziellen Probleme der letzten Jahre weiter verschärft. Zudem ist der Klassenerhalt immer noch nicht sicher. Fünf Spieltage vor Schluss hat man nur vier Punkte Vorsprung auf Hertha BSC und den Relegationsplatz. Die Berliner muss zudem noch ein Spiel nachholen.