Weghorst trifft bei Niederlande-Erfolg

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Der erste Spieltag der EM-Gruppenphase mit Wölfe-Beteiligung.

Seit dem vergangenen Freitag läuft die auf elf Spielorte in elf verschiedenen Ländern aufgeteilte Fußball-Europameisterschaft. Obwohl bisher nur in vier von sechs Gruppen der Ball rollte, waren die Teams, in deren Aufgebot Spieler des VfL Wolfsburg stehen, bereits alle zum ersten Mal im Einsatz. Während Wout Weghorst zählbaren Anteil am Erfolg der Elftal hatte, konnten auch Xaver Schlager und Pavao Pervan jubeln, für Kevin Mbabu, Admir Mehmedi und Josip Brekalo sprangen keine Siege heraus.

Mbabu und Mehmedi: Unentschieden zum Start für die Schweiz

Der erste Einsatz eines Wölfe-Spielers bei diesem Turnier gehörte Kevin Mbabu mit der Schweiz gegen Wales. Dieser beackerte über die gesamte Spielzeit die rechte Spielfeldseite der Eidgenossen. Nach dem Führungstreffer durch den Mönchengladbacher Breel Embolo (49. Spielminute), vergab der VfLer sogar eine gute Chance, die Führung der Schweizer auszubauen (52.). Sodass der Waliser Kieffer Moore die anschließend etwas zu passiven Schweizer noch mit dem Ausgleichstreffer bestrafte (74.). Dementsprechend war auch Mbabu mit dem EM-Auftakt nicht durchweg zufrieden: „Persönlich bin ich über meine Leistung froh, weil ich gut gespielt habe. Aber ich habe mich sehr geärgert, dass ich die Chance zum 2:0 nicht genutzt habe. So haben wir am Ende nur 1:1 gespielt, auch wenn unser Auftritt als Mannschaft sehr, sehr gut war und wir am Ende nur nicht effektiv genug waren. Trotzdem haben wir sehr viel Vertrauen in uns und unsere Leistung und gehen auch in die kommende Partie gegen Italien mit dem klaren Ziel zu gewinnen. Das wird ein tolles und spannendes Spiel mit einer sehr hohen Intensität.“ Admir Mehmedi kam nicht zum Einsatz.

Brekalo kann Kroatiens Niederlage nicht verhindern

Josip Brekalo wurde bei Kroatiens erstem Gruppenspiel in der 70. Minute für den Hoffenheimer Andrej Kramaric eingewechselt. Zu diesem Zeitpunkt lag das Team von Trainer Zlatko Dalic bereits durch den Treffer von Raheem Sterling (57.) mit 0:1 zurück. Am Ergebnis änderte das aber nichts mehr, sodass sich Kroatien im ersten Turnierauftritt geschlagen geben musste. „Es ist schade, dass wir ausgerechnet den Auftakt verloren haben, weil es nie gut ist, mit einer Niederlage in ein Turnier zu starten. Wir wussten, was uns gegen England erwartet, wollten defensiv gut stehen und dann vielleicht den ein oder anderen erfolgreichen Konter setzen. Das ist uns leider nicht gelungen. Trotzdem bin ich überzeugt, dass wir am Ende weiterkommen und die Gruppenphase überstehen. Wir wussten auch, dass das Spiel gegen England nicht das wichtigste ist. Viel wichtiger sind die beiden anderen Partien. Das Spiel am Freitag gegen Tschechien ist schon eine Art Endspiel, aber ich glaube fest daran, dass wir gewinnen“, so Brekalo nach der Partie.

Sieg für Schlager und Pervan

Beim lange ausgeglichenen Turnierauftakt der Österreicher gegen Nordmazedonien stand Wölfe-Mittelfeldspieler Xaver Schlager bis zur vierten Minute der Nachspielzeit auf dem Platz. Den letztendlichen 3:1-Sieg schossen dabei Stefan Lainer (18.), Michael Gregoritsch (78.) und Marko Arnautovic (89.) heraus, für EM-Neuling Nordmazedonien traf Goran Pandev (29.) zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Pavao Pervan kam nicht zum Einsatz.  

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Weghorst in der Startelf und mit dem richtigen Riecher

In seinem erst siebten Länderspiel stand Wout Weghorst beim EM-Auftakt der niederländischen Nationalmannschaft am Sonntagabend gegen die Ukraine sogleich in der Startelf und bildete mit Memphis Depay von Olympique Lyon die Doppelspitze der Elftal. In der ersten Halbzeit blieben trotz guter Möglichkeiten die Tore noch aus, nach dem Seitenwechsel entwickelte sich aber das torreichste Spiel des bisherigen Turniers. Georginio Wijnaldum brachte Oranje in Führung (52.), in Mittelstürmer-Manier erzielte Weghorst daraufhin das zweite Tor, als er nach einer Klärungsaktion richtig stand und den Ball in die Maschen drosch (58.). Binnen vier Minuten glichen die Ukrainer durch Andrey Yarmolenko (75.) und Roman Yaremchuk (79.) zwar aus, doch Denzel Dumfries besorgte anschließend noch den Siegtreffer für die Niederlande (85.).

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