Wegen Manchester United: Hainer berichtet von Rummenigge-Ausraster | OneFootball

Wegen Manchester United: Hainer berichtet von Rummenigge-Ausraster

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Bevor Herbert Hainer Präsident des FC Bayern wurde, war er Vorstandsvorsitzender bei Adidas. Und in letzterer Funktion handelte der gebürtige Dingolfinger 2014 einen lukrativen Deal mit Manchester United aus, der den damaligen FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zur Weißglut brachte.

Als Adidas-Boss war es Herbert Hainers Aufgabe, verlockende Deals mit den größten Fußballklubs der Welt auszuhandeln. So tat es der mittlerweile 68-Jährige beispielsweise 2014 mit Manchester United. Davon berichtete er im Anschluss auch Karl-Heinz Rummenigge. "Ich wollte ihm nach meiner Rückkehr aus England erklären, wie es zu diesem Deal mit Manchester United kam. Aber das war keine gute Idee", erzählte Hainer bei der DFL-Generalversammlung in Dortmund (zitiert via Goal).

Rummenigge von United-Deal "wenig begeistert"

Rummenigge sei daraufhin außer Rand und Band gewesen und habe Hainer "eine Stunde lang zusammengefaltet". Der frühere Adidas-Chef berichtete: "Es waren nicht nur zehn Minuten, die auch gereicht hätten. Karl-Heinz war wenig begeistert, dass wir mit einem Konkurrenten einen solchen Vertrag ausgehandelt haben." Danach habe sich Rummenigge aber auch wieder beruhigt, was "für seine Professionalität" spreche.

"Nur so erreicht man diese Erfolge"

Lobende Worte von Hainer für Rummenigge gab es aber auch noch. "Nur so erreicht man diese Erfolge, die Karl-Heinz Rummenigge erreicht hat. Er hat permanent dazugelernt. Und wenn er sich etwas vorgenommen hat, dann setzte er das auch durch. Er ist ein perfekter Vertreter des deutschen Fußballs", so der jetzige Präsident des FC Bayern über den Ex-Vorstandschef des Rekordmeisters.

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