Weg frei für Frankfurt? Kempf lehnt VfB-Vertragsangebot ab

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Jan Schultz

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Die Zukunft von Marc-Oliver Kempf ist seit Wochen ein heißt diskutiertes Thema. Nun steht fest, dass sie langfristig nicht beim VfB Stuttgart liegt.

Denn Sven Mislintat bestätigte am Samstagvormittag laut ‚dpa‘, dass der Verteidiger seinen im Sommer 2022 auslaufenden Vertrag nicht verlängern möchte: „Wir haben ein Angebot abgegeben, bei dem es schwierig ist, es nochmal zu verbessern. Die Agentur von Kempfi und Kempfi selbst haben, Stand jetzt, entschieden, dieses Angebot nicht anzunehmen.“

Dass die beiden Parteien noch auf einen gemeinsamen Nenner kommen, erscheint äußerst unwahrscheinlich. „Sie haben einfach ganz klar gesagt, das ist nicht ausreichend. Und das ist in Ordnung“, hat der VfB-Sportdirektor dennoch Verständnis.

Mislintat bestätigt Details der Ausstiegsklausel

So laufe es nach aktuellem Stand darauf hinaus, „dass der Kempfi spätestens ab 30.6.2022 nicht mehr unser Spieler ist“. Gut möglich, dass die Trennung sogar schon in diesem Sommer vollzogen wird. Zuletzt wurde vor allem Ex-Klub Frankfurt immer wieder Interesse nachgesagt.

Mislintat bestätigte nun, dass Kempf eine Ausstiegsklausel besitzt, deren Höhe im zweistelligen Millionenbereich angesiedelt ist. Sie kann bis Ende Mai aktiviert werden. In Anbetracht des auslaufenden Vertrags erscheint eine Einigung zwischen den Vereinen aber auch nach Ablauf der Klausel nicht ausgeschlossen. Mislintat jedenfalls würde seinem Abwehrspieler einen Wechsel nicht übel nehmen: „Er sucht jetzt einen wichtigen Vertrag in seiner Karriere, und das ist auch in Ordnung.“