Wechsel nach Italien? Thuram weist Gerüchte von sich | OneFootball

Wechsel nach Italien? Thuram weist Gerüchte von sich

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Auf dem Portal „GladbachLIVE“ spricht Marcus Thuram über Andeutungen, ein Transfer zu Inter Mailand stünde kurz bevor. Der Profi von Borussia Mönchengladbach weist alle Vermutungen von sich. Sein Vertrag läuft noch bis 2023.

Liebeserklärung an die Fohlen

Im Interview meint der Profi, dass er den Wirbel um seine Persona gar nicht mitbekommen habe. Stattdessen legt er sich fest: „Nein, im Ernst: Natürlich gibt es die Chance, dass ich auch in der nächsten Saison noch bei Borussia spielen werde“. Ein schlauer Schachzug: Durch diese Andeutung hält sich der 24-Jährige alle Optionen offen. Später im Gespräch bekundet er aber dann seine Verbundenheit mit den Rheinländern. Thuram würde alles dafür geben, so erfolgreich mit der Borussia abzuschneiden, wie nur irgend möglich. Momentan gehöre sein ganzes Herz nur diesem Klub.

Der Wunsch nach Norditalien zu ziehen, geistert jedoch schon länger durch die Medien. Funktionäre des aktuellen Meisters der Serie A seien Mitte Oktober mit einer Offerte gescheitert. Die gebotenen 22 Millionen Euro seien zu wenig gewesen. Am Niederrhein will man mindestens acht Millionen Euro mehr sehen. Eine Verlängerung seines Vertrages schien damals unwahrscheinlich. Und auch das Management des Bundesligaklubs hat die Option eines Abgangs offenbar schon in Betracht gezogen. Dabei wolle man den Linksaußen „nur äußerst ungern abgeben“, so Max Eberl Sportdirektor des fünffachen deutschen Meisters.

Thuram: Too important to let go

Obwohl der Rechtsfuß sich gerade erst von einer zweimonatigen Verletzung am Knie erholt hat, sprechen seine Zahlen über die Gesamtzeit doch stark für ihn. Laut „transfermarkt.de“ kam der viermalige Nationalspieler seit Juli 2019 insgesamt 84-mal zum Einsatz. Dabei erzielte er 25 Treffer und bereitete 21 weitere vor. Außerdem ist der gebürtige Norditaliener variabel einsetzbar: Nicht nur auf der linken Seite, auch auf Rechtsaußen sorgte er in der Vergangenheit regelmäßig für Gefahr und als Mittelstürmer kann der U-19 Europameister von 2016 ebenfalls spielen.

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