Watzke: BVB arbeitet für 10.000 Zuschauer gegen Gladbach "rund um die Uhr"

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Am Dienstag kam das grüne Licht aus der Politik. Bundesligisten dürfen bundesweit wieder Zuschauer in die Stadien lassen. Zunächst sollen die Ticketkontingente auf 20 Prozent der Stadionkapazitäten limitiert werden. Borussia Dortmund plant zunächst für rund 10.000 Fans für das Topspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstagabend.

"Wir dürfen sehr froh sein, und ich möchte mich bei allen aus der Politik bedanken, die an der heutigen Entscheidung mitgewirkt haben“, sagte Borussias Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke den Ruhr Nachrichten. Nach Informationen der Lokalzeitung möchte der BVB zunächst 10.000 Zuschauern Einlass in das Westfalenstadion (Fassungsvermögen: 81.365) gewähren.

Watzke will Verpflichtung gerecht werden

Gleichzeitig betonte der 61-Jährige, dass die Entscheidung der Politik, Fans auf den Tribünen bundesweit wieder zulassen zu dürfen, auch eine Verpflichtung sei, der Borussia Dortmund gerecht werden müsse. Der Beschluss der Länder gilt auf Probe. Der Verein muss nun innerhalb von drei Tagen die Umsetzung des Hygiene- und Sicherheitskonzeptes vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag, 18.30 Uhr/Sky) gewährleisten.

Zuschauer sollen aus der Dortmunder Umgebung kommen

Um möglichen Infektionsketten leichter nachgehen zu können, ist mit den örtlichen Gesundheitsbehörden abgestimmt, dass die deutliche Mehrheit der Zuschauer aus der Stadt Dortmund kommen muss. Die Tickets für Fans und VIP-Gäste müssen personalisiert werde, Ordner müssen speziell geschult werden, Sitzplatzabtrennungen müssen installiert und Einbahnstraßen durch sanitäre Anlagen geführt werden. "Keine Frage, das wird in dieser kurzen Zeit bis zum Samstag nicht leicht, aber wir werden jetzt rund um die Uhr arbeiten“, erklärte Watzke. „Wenn wir diese Möglichkeit bekommen, dann werden wir das auch hinkriegen.“