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Annika Becker·20. Juli 2022

Was kommt im EM-Viertelfinale? Duell um Dominanz und Bundesliga-Allstars

Artikelbild:Was kommt im EM-Viertelfinale? Duell um Dominanz und Bundesliga-Allstars

Gruppenphase vorbei, jetzt geht’s rund! Mit dem Viertelfinale stehen vier spannende K.o.-Partien an, den Anfang machen England und Spanien und gleich am Donnerstag folgen Deutschland und Österreich. Hier ist alles, was Du dazu wissen musst.


England vs. Spanien

Die Engländerinnen haben mit 14 Toren ohne Gegentor in der Gruppenphase einen neuen Rekord aufgestellt und begeistern das Publikum mit attraktivem Fußball, Spielerinnen und Trainerin Sarina Wiegman werden gefeiert. Davon, dass ihnen die hohe Erwartungshaltung der eigenen Fans etwas ausmachen würde, ist nichts zu spüren.


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Gegen Spanien treffen sie zum ersten Mal bei dieser EM auf ein Team, das ebenfalls ballbesitzorientiert spielt, zu erwarten ist also ein Duell um die Dominanz im Mittelfeld. Noch beim Arnold Clark Cup im Februar gab es nur ein 0:0, allerdings auf beiden Seiten unter anderen Voraussetzungen.

Das spanische Spiel ist bei dieser EM bisher sehr viel weniger torgefährlich als das Englische, das liegt einerseits am verletzungsbedingten Fehlen von Hermoso und Putellas. Andererseits aber auch daran, dass Trainer Jorge Vilda seine Aufstellung an diese Gegebenheit bisher nicht angepasst hat. Spanische Fans hoffen deshalb auf Athenea del Castillo und Amaiur Sarriegi in der Startelf.


Deutschland vs. Österreich

Man könnte sagen, es ist die Partie der Bundesliga-Allstars. Auf deutscher Seite gab es vor der EM größere Zweifel, wie weit das Nationalteam kommen könnte. Nach einer Gruppenphase mit 9:0 Toren und einem überzeugenden Auftritt gegen Spanien sind die weggewischt. Lea Schüller ist wieder genesen, ob sie auch eingesetzt werden kann, muss sich aber noch zeigen.

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Österreich hat eine der besten Defensiven des Turniers und ist vorne effizient. Nur drei Tore bei einem Gegentor gegen England reichten fürs Weiterkommen. Man träumt vom Erreichen des nächsten Halbfinales einer EM nach 2017. Das Team feiert sich auf und neben dem Platz gegenseitig für gelungene Aktionen und wird alles in dieses Spiel werfen. Das wird hitzig!


Schweden vs. Belgien

Die Schwedinnen brauchten eine Weile, um bei dieser EM anzukommen, im letzten Gruppenspiel gegen das stark unterlegene Portugal konnte man sich ein Stück weit freispielen. Falls es aus dem Spiel heraus nicht läuft, sind sie außerdem immer für einen gefährlichen Standard gut. Im Sinne einer richtigen Turnierelf könnten Eriksson und Co. also noch in diese EM hineinwachsen, zumal die Konstellation im Viertelfinale auf dem Papier glücklich aussieht. Ein großes Problem könnte allerdings Covid-19 darstellen, in der Woche vor dem Spiel wurden zwei Spielerinnen positiv getestet und drei weitere mussten wegen Symptomen das Training aussetzen.

Belgien gilt nach dem überraschenden Weiterkommen eigentlich als klarer Außenseiter. Für die Red Flames ist es erst die zweite Teilnahme an einer Europameisterschaft und das erste Viertelfinale. Der gezeigte Fußball in der Gruppenphase war zum Teil unscheinbar, Belgien verteidigt aber sehr sicher und ist über Tessa Wullaert und Janice Cayman im Angriff immer mal für Überraschungen gut und die besondere Situation bei Schweden könnte einiges verändern.


Frankreich vs. Niederlande

Die Französinnen sind die Schnellstarterinnen dieser EM, bis zum ersten Tor dauerte es bei ihnen nie länger als neun Minuten. Grace Geyoro wurde zur ersten Spielerin, der ein Dreierpack in der ersten Halbzeit gelungen ist.

In den vergangenen beiden Spielen genehmigte sich Frankreich nach der Führung dann eine langsamere Gangart – was sie sich mit ihrer Defensive um Mbock und Renard auch erlauben können. Vorne fehlt allerdings die Weltklasse-Stürmerin Marie-Antoinette Katoto.

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Die Niederlande konnten bisher nicht so richtig überzeugen, das lag zwar auch an den vielen Ausfällen während des Turniers, noch mehr aber an den Aufstellungen von Trainer Mark Parsons. Dieser setzte mehrmals auch ohne Not gleich mehrere Spielerinnen positionsfremd ein und schien bisher auch mehr Wert auf Erfahrung, als auf Form zu legen.

Meistens gab es Korrekturen in der zweiten Halbzeit, um das Ruder noch herumzureißen. Gegen Frankreich könnte es dann längst zu spät sein, wenn Parsons das im Viertelfinale auch so handhabt.


Wer zeigt was?

England vs. Spanien, Mi., 20.07., 21 Uhr, ZDF und DAZN

Deutschland vs. Österreich, Do., 21.07., 21 Uhr, ARD und sportschau.de, sowie DAZN

Schweden vs. Belgien, Fr., 22.07., 21 Uhr, ARD und sportschau.de, sowie DAZN

Frankreich vs. Niederlande, Sa., 23.07., 21 Uhr, ZDF und DAZN

Übertragungsbeginn in den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern ist immer um 20:15 Uhr. Die Highlights zeigen wir dir nach Abpfiff in der OneFootball App.