Warum Eberl zu Flick rief: "Dann zeig nicht den Vogel zu mir, Hansi"

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Das Ergebnis von 0:6 lässt darauf schließen, dass Borussia Mönchengladbach nicht wirklich anwesend war. Doch auch die Fohlen zeigten sich emotional, vor allem dann, wenn der FC Bayern München hart zu Werke ging.

Den wohl größten Aufreger gab es in der 75. Spielminute. Beim Stand von 5:0 grätschte der kurz zuvor eingewechselte Tanguy Nianzou den Gladbacher Angreifer Breel Embolo um. Im ersten Moment für Schiedsrichter Tobias Stieler keine zu übertriebene Aktion, doch in der Video-Area guckte sich der 39-jährige Referee die Szene noch einmal genauer an und entschied dann auf Platzverweis wegen Notbremse. Münchens Nianzou musste also nach kurzem Auftritt wieder vom Platz.

Erhitze Gemüter an der Seitenlinie 

Während des ganzen Prozedere erhitzten sich an der Seitenlinie die Gemüter. Alle, die es mit dem FC Bayern München hielten, fanden die Rote Karte für übertrieben. Anders blickte dagegen die Bank von Borussia Mönchengladbach auf die Szene. Über die Sky-Mikrofone war deutlich zu hören, wie Sportdirektor Max Eberl in Richtung von Bayern-Trainer Hansi Flick rief: "Ihr seid deutscher Meister und führt 5:0." Der Sport-Boss der Fohlen hatte wohl Angst um die Gesundheit seiner Spieler. Zum Schluss rief Eberl noch: "Dann zeig nicht den Vogel zu mir, Hansi!"

Rose: "Ich habe keine Beschimpfungen gehört"

Nach der Partie wurde Flick bei Sky befragt, wie er die Situation wahrgenommen habe. "Es ging emotional her auf beiden Auswechselbanken. Das gehört dazu", sagte der 56-Jährige. Auf die Nachfrage, ob er tatsächlich den Finger an die Stirn gehalten habe, antwortete Flick überrascht: "Als jetzt hört bitte auf. Nein." Auch Gladbach-Coach Marco Rose beschwichtigte: "Wir haben sportlich und anständig miteinander geredet. Ich habe keine Beschimpfungen gehört, sondern sogar versucht zu schlichten". Letztendlich sind die Emotionen im Affekt und Durcheinander kurz mal hochgekocht. Am Ende gab es wieder Shakehands beider Lager.

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