"Wäre relativ sicher": Bierhoff glaubt an EURO im Sommer

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Die erstmals über den gesamten Kontinent verteilte EURO fiel 2020 dem Corona-Virus zum Opfer. Ein Jahr später deutet viel daraufhin, dass die UEFA das Turnier über die Bühne kriegt. Jedenfalls rechnet Oliver Bierhoff damit.

Der Direktor Nationalmannschaften des DFB ist in den aktuellen Planungsstand stets soweit wie möglich eingeweiht, immerhin ist nicht zuletzt er für den reibungslosen Ablauf für Team Deutschland verantwortlich. Bedenken ob des Infektionszustands macht sich Bierhoff eher nicht. "Wir wären sechs bis sieben Wochen in einer Blase. Ich glaube, das wäre relativ sicher", so der Ex-DFB-Kapitän gegenüber RTL/ntv. "Aber man weiß natürlich nicht, wie die Situation im Juni ist."

"Acht Stadien Minimum"

Bei der UEFA dürfte dabei der Blick vor allem auf den Verlauf der Infektionen mit Mutationen des Virus gehen. Davon sind schließlich beispielsweise Einreisebestimmungen in den verschiedenen Austragungsorten abhängig. Bierhoff ist bislang auf dem Stand, dass weiterhin in zwölf verschiedenen Stadien gespielt werden soll. Viele Experten bezweifeln nach wie vor, dass dies letztlich auch so kommt. "Es scheint, dass acht Stadien Minimum sein müssen, damit man es auch terminlich und platztechnisch umsetzen kann", erklärt Bierhoff. Das DFB-Team soll seine Gruppenspiele gegen Frankreich, Portugal und Ungarn in München austragen, im Achtelfinale müsste das Team Deutschland in jedem Fall verlassen.