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·28. September 2022

Walter: HSV "nicht nur ein Job, sondern riesengroße Ehre"

Artikelbild:Walter: HSV "nicht nur ein Job, sondern riesengroße Ehre"

Tim Walter liegt mit dem Hamburger SV in der 2. Bundesliga derzeit an der Tabellenspitze. Der 46-Jährige hat, für die Rothosen untypisch, trotz des verpassten Aufstiegs in der Vorsaison weiter den Chefcoach-Posten inne. Das allerdings nach aktuellem Stand nur bis Ende der Spielzeit. Dass er eine Verlängerung anstrebt, umschreibt der Übungsleiter mit salbungsvollen Worten.

"Ich fühle mich beim HSV sehr wohl. Es ist einer der größten Vereine in Deutschland, hat Fans auf der ganzen Welt", so Walter gegenüber Sport Bild. Die Wucht, die der Klub innerhalb der Hansestadt ausstrahlt, vergegenwärtigt sich dem Trainer bei jedem Arbeitsweg. "Wenn man schon auf das Vereinsgelände fährt, sieht das Stadion, geht ins Museum, dann stellt man immer wieder fest: Der HSV ist etwas Besonderes." Dies gelte umso mehr, weil es im zweiten Jahr der Zusammenarbeit mit der Mannschaft gelungen ist, den großen Schulterschluss mit dem Anhang zu vollziehen.

"Vertragsverlängerung muss von allen Seiten kommen"

Deshalb steht für Walter fest: "Das ist nicht nur ein Job, es ist mehr, eine riesengroße Ehre, für diesen Klub zu arbeiten." Dementsprechend würde er seinen Posten gerne über das Saisonende hinaus ausüben. Mit Sportchef Jonas Boldt sei er diesbezüglich bereits "klar", so Walter, es spielen aber auch andere Gremien beim Hamburger SV eine Rolle. "Eine Vertragsverlängerung muss von allen Seiten kommen", so der Trainer.

"Mir ist wichtig, dass die Mannschaft funktioniert"

Dass es damit noch eine Weile dauern kann, liegt auf der Hand. Walter beschäftigt sich nicht mit der Frage, ob er auch bereit wäre, erst am Saisonende die Zukunft zu klären, wenn die Ligazugehörigkeit des HSV womöglich feststeht. "Mir ist wichtig, dass die Mannschaft funktioniert. Das tut sie. Alles andere ist gerade hypothetisch." Klar ist, dass Walter im bisherigen Saisonverlauf Argumente gesammelt hat und dies insbesondere mit dem Aufstieg weiter tun würde. Dass sich der HSV von einem Erfolgscoach trennen würde, würde auch beim eigenen Anhang für Unverständnis sorgen.

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