"Wäre sexy" - Matthäus spricht sich für Ronaldo-Transfer zum FC Bayern aus | OneFootball

"Wäre sexy" - Matthäus spricht sich für Ronaldo-Transfer zum FC Bayern aus

Logo: fussball.news

fussball.news

Cristiano Ronaldo will Manchester United nach einer Saison wieder verlassen, und angeblich soll sich der FC Bayern mit dem Portugiesen auseinandergesetzt haben. Lothar Matthäus kann sich den Torjäger im Dress des deutschen Rekordmeisters durchaus vorstellen.

In der Vergangenheit wurde Cristiano Ronaldo einige Male mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht, so auch in den vergangenen Tagen. Bisher war eine Verpflichtung des fünffachen Weltfußballers außer Reichweite, auch dieses Mal wirkt sie unwahrscheinlich - denn trotz seiner Qualitäten befindet sich Ronaldo mit 37 Jahren im Herbst seiner Karriere und wäre keine langfristige Lösung für die potentielle Nachfolge von Robert Lewandowski.

Matthäus: "Natürlich kein Transfer mit Blick in die Zukunft"

In seiner Kolumne für Skysport.de erläuterte Lothar Matthäus, warum er sich Ronaldo dennoch gut im Bayern-Trikot vorstellen kann: "Er ist immer noch ein überragender Torjäger. Er ist einer der besten Stürmer aller Zeiten und würde sicher um die 30 Tore erzielen. Eine Refinanzierung durch Trikot-Verkäufe und ähnlichem wäre garantiert." Andererseits ist sich auch der TV-Experte bewusst: "Natürlich wäre das kein Transfer mit Blick in die Zukunft. Er ist 37 und würde permanent für Schlagzeilen sorgen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob er in das System von Bayern München passt."

"Zumindest sollte man die Optionen durchdenken"

Nichtsdestotrotz könne es sinnhaft sein, sich mit CR7 auseinanderzusetzen, schrieb Matthäus: "Ronaldo zu Bayern wäre sexy! Zumindest sollte man die Optionen durchdenken und einmal durchspielen. Wenn man bei Bayern der Meinung ist, dass Cristiano Ronaldo körperlich noch in der Lage ist, ein bis zwei Jahre richtig zu helfen und man die für Lewandowski generierte Ablösesumme mehr oder weniger eins zu eins in den portugiesischen Megastar investieren kann, würde ich darüber nachdenken." Ob es tatsächlich so weit kommen wird, erscheint nach der jüngsten Aussage von Sportvorstand Hasan Salihamidzic zweifelhaft (fussball.news berichtete).

Impressum des Publishers ansehen