Vor Spiel in Paderborn: FCN-Stürmer Schäffler ist "immer eine gute Option"

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Zwei torlose Unentschieden verzeichnete der 1. Spieltag der neuen Zweitliga-Saison und schon am Freitagabend (18:30 Uhr) treffen mit Nürnberg und Paderborn zwei Beteiligte im direkten Duell aufeinander. Cheftrainer Robert Klauß beschäftigte sich in der kurzen Trainingswoche mit den Mechanismen im letzten Drittel – und muss Manuel Schäffler prinzipiell nicht als Alternative vorschlagen.

Klauß arbeitet an Offensive

"Manuel ist immer eine gute Option. Nicht nur jetzt, sondern immer", schmunzelte der FCN-Coach in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Paderborn über die Frage, ob Torgarant Manuel Schäffler nach seinem Bankplatz in der Vorwoche wieder in die Startelf rücken könnte. Festlegen wollte sich Klauß allerdings noch nicht, weil das Abschlusstraining am Donnerstag noch ausstand. Klar ist: "Wir haben auch andere Spielertypen, da haben wir verschiedene Auswahl."

Schäffler als Wandspieler, die Bälle festmacht, könnte gegen Paderborn trotzdem ein Schlüssel im Nürnberger Spiel werden. Mit Dennis Borkowski und Erik Shuranov vertraute Klauß zuletzt auf zwei junge Talente, die den Gang zwischen die Linien wagen. Grundsätzlich machte der Cheftrainer das torlose erste Spiel nicht an den Stürmern, sondern dem gesamten Team fest – und arbeitete das Thema auf: "Über Videos haben wir ein paar Szenen aufgezeigt, in denen wir die falschen Entscheidungen getroffen haben. Im Training haben wir ein paar Sachen zum Thema 'Letztes Drittel' gemacht und haben es den Jungs nähergebracht." Gegen Paderborn soll es besser laufen.

"Nicht mehr die Hurra-Mannschaft"

In Ostwestfalen trifft der FCN auf eine Mannschaft, die sich in den vergangenen Jahren stets torhungrig gezeigt hat – aber am 1. Spieltag ebenfalls ein torloses Remis erspielte. "Paderborn, was allem, was ich gesehen hab, hat schon viele Facetten in seinem Spiel", schätzte Klauß den Gegner auch anhand der vorherigen Testspiele ein. "Es ist eine Mannschaft, die die Dinge nutzt, die letztes Jahr da waren und trotzdem etwas in der Art verändert hat. Es ist nicht mehr die Hurra-Mannschaft, die lieber 4:3 gewinnt." Alleine das 0:0-Unentschieden in Heidenheim würde den Eindruck bestätigen, weil es 0:0-Spiele für Paderborn "in den letzten Jahren weniger gegeben" habe. Am Freitagabend möchte Klauß – aus eigener Sicht natürlich möglichst erfolgreich – wohl ein weiteres torloses Remis verhindern.

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