Vor Pflichtspielauftakt: Die Gewinner der BVB-Vorbereitung

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Borussia Dortmund bereitet sich nach der Rückkehr aus dem Trainingslager auf den Pflichtspielauftakt vor. Im DFB-Pokal wartet mit dem SV Wehen am kommenden Wochenende immerhin ein Drittligist auf die Mannschaft von Neu-Trainer Marco Rose.

Für den von Borussia Mönchengladbach verpflichteten Chefcoach verlief die erste Vorbereitung in Schwarzgelb nicht eben so, wie man sie sich wünschen würde. Die nach und nach eintrudelnden EURO-Teilnehmer und recht großes Verletzungspech haben es Rose bislang nicht erlaubt, mit der sprichwörtlichen vollen Kapelle zu trainieren. Immerhin gab es so Gelegenheiten für manche BVB-Kicker, die andernfalls womöglich in der Versenkung geblieben wären. fussball.news nennt die Gewinner der Vorbereitung.

Mahmoud Dahoud

Gäbe es einen Preis für den besten Spieler in den Testspielen eines Sommers, käme eine Jury beim BVB kaum am Mittelfeldmann vorbei. In Abwesenheit der Konkurrenten Jude Bellingham, Emre Can, Thomas Delaney und Axel Witsel hat Dahoud eine bärenstarke Vorbereitung hingelegt. Aktiv gegen den Ball, mit feinen Ideen am Spielgerät und nach wie vor als kommunikativer Spielgestalter, hat der 25-Jährige seinen Stammplatz zum Saisonstart sicher. Hinzu kommt eine Vertragsverlängerung bis 2023, die den zweifachen Nationalspieler weiter beflügelt.

Gregor Kobel

Dass der teuerste Torhüter der bisherigen Klubhistorie als Nr.1 aus der Sommervorbereitung hervorgeht, verwundert wenig. Kobel bekam in den Testspielen dabei sogar nur selten die Gelegenheit, sich sportlich auszuzeichnen. Trotzdem hat der Schweizer alle Erwartungen in Dortmund bislang mehr als erfüllt. Wie aus dem Umfeld des Klubs zu vernehmen ist, herrscht regelrecht Begeisterung über die Führungsqualitäten des vormaligen Stuttgart-Schlussmanns. Beim BVB sollen sie sich sehr sicher sein, diese Baustelle langfristig auf hohem Niveau geschlossen zu haben. 

Felix Passlack

Der Allrounder aus dem eigenen Nachwuchs hat wie schon im Sommer 2020 alle Chancen genutzt, die sich ihm boten. Aktuell ist es der akute Engpass auf der rechten Seite, der Passlack geradezu konkurrenzlos machte. Das gleiche lässt sich aber auch auf der linken Seite sagen, wo Nico Schulz im Gegensatz zu Passlack eine weitgehend unglückliche Figur hinterließ. Der 23-Jährige hingegen könnte auch nach der Reintegration von Thomas Meunier in den Spielbetrieb auf seine Einsatzzeiten kommen. 

Antonios Papadopoulos

Den größten personellen Engpass erlebte der BVB freilich in der Innenverteidigung. Manuel Akanji, Nnamdi Collins, Soumaila Coulibaly, Emre Can, Mats Hummels und Dan-Axel Zagadou standen wegen ihrer Teilnahmen an der EURO oder Verletzungen nicht zur Verfügung. Rose setzte notgedrungen auf Lennard Maloney und Antonios Papadopoulos, die eigentlich in der Drittliga-Mannschaft des BVB spielen sollen. Gerade Papadopoulos überzeugte aber bei den Profis als kompromissloser Zweikämpfer mit guter Spielübersicht. Der Neuzugang vom Halleschen FC kann sich unverhofft Chancen ausrechnen, gerade zum Saisonstart bei den Profis zu verbleiben. Ein Innenverteidiger-Duo mit ihm und Akanji gegen Wehen käme nicht mehr als große Überraschung.

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