Vor der Reise nach Rostock: Dimitrios Grammozis fordert mehr Offensivgeist

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Die 1:2-Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen den Karlsruher SC war für den FC Schalke 04 ein empfindlicher Rückschlag, nachdem sich die Königsblauen zuvor dank der Siege gegen Fortuna Düsseldorf (3:1) und beim SC Paderborn (1:0) auf dem richtigen Weg wähnen durften. Am Samstagabend gilt es nun bei Aufsteiger Hansa Rostock die zu Hause verlorenen Punkte zurückzuholen und die noch kleine Lücke zur Spitzengruppe der 2. Liga zu schließen.

Um im Ostseestadion dreifach punkten zu können, fordert Dimitrios Grammozis mehr Offensivgeist als gegen Karlsruhe: „Wir waren gut am Ball, haben aber zu oft zurückgespielt. Wir müssen offensiver denken und mit dem ersten Kontakt nach vorne gehen. Die Jungs müssen noch mehr Torgefahr entwickeln und häufiger in die Box spielen“, so der S04-Coach auf der Pressekonferenz am heutigen Donnerstag.

Marc Rzatkowski eher noch keine Option

Weil neben dem noch nicht wieder fitten Danny Latza, der laut Grammozis aber in einer „guten Trainingswoche“ näher herangeführt werden konnte, auch Victor Palsson in Folge seiner roten Karte gegen den KSC fehlt, ist vor allem die Besetzung der Mittelfeldzentrale ein großes Thema. Vermutlich wird die Entscheidung dabei zwischen Florian Flick und Dries Wouters fallen.

Eher noch kein Thema, zumindest nicht für die erste Elf, ist dagegen der erst in dieser Woche nachverpflichtete Marc Rzatkowski: „Er ist körperlich auf einem guten Niveau. Spielbelastung ist aber eine andere Hausnummer. Daran muss er sich so schnell wie möglich angleichen. Er ist ein erfahrener Spieler, der das in kurzer Zeit schaffen wird“, ist Grammozis aber guter Dinge, dass der 31-Jährige bald eine Bereicherung darstellen kann.

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