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đŸ€‘ Von Westermann bis DembĂ©lĂ©: Die RekordverkĂ€ufe der Bundesliga-Klubs

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Erik Schmidt

Der Transfermarkt hat nur noch fĂŒnf Tage geöffnet. So wie sich das Geschehen bislang in diesem Winter gestaltet, ist nicht davon auszugehen, dass die Bundesligisten noch viele neue Bestmarken mit Blick auf Ablösesummen aufstellen werden.

Vor allem, was die RekordverkĂ€ufe der 18 Klubs aus dem deutschen Oberhaus anbelangt, liegt die Messlatte schließlich ziemlich hoch. Wir haben die rentabelsten AbgĂ€nge pro Verein zusammengestellt. Als Grundlage dienten die Zahlen von ‚transfermarkt.de‘. Eines vorweg: Der FC Bayern rangiert in dieser Kategorie nur im Mittelfeld.

Arminia Bielefeld

Heiko Westermann – 2,8 Millionen Euro (2007 zum FC Schalke 04)

Kaum zu glauben, aber eigentlich auch logisch: Bei den Ostwestfalen gehört diese Bestmarke immer noch dem Kult-Verteidiger. Und zwar vor Ali Daei, fĂŒr den der FC Bayern im Jahr 1998 stolze 2,55 Millionen Euro ĂŒberwies. Spielen Patrick Wimmer und Masaya Okugawa jedoch weiterhin so groß auf wie derzeit, wackelt Westermanns Rekord wohl schon bald.

Greuther FĂŒrth

Anton Stach – 3,5 Millionen Euro (2021 zum FSV Mainz)

VfL Bochum

Theofanis Gekas – 4,7 Millionen Euro (2007 zu Bayer Leverkusen)



Union Berlin

Sebastian Andersson – 6,5 Millionen Euro (2020 zum 1. FC Köln)

SC Freiburg

Caglar SöyĂŒncĂŒ – 21,1 Millionen Euro (2018 zu Leicester City)

FC Augsburg

Abdul-Rahman Baba – 26 Millionen Euro (2015 zum FC Chelsea)

Obwohl mit 27 Jahren eigentlich im besten Fußballeralter spielt der einst so teure Linksverteidiger derzeit nur beim FC Reading in der zweithöchsten Spielklasse Englands. Dorthin ist Baba von den Blues ausgeliehen – wie zuvor auch schon zum FC Schalke 04, Stade Reims, RCD Mallorca und PAOK Saloniki. FĂŒr Chelsea selbst absolvierte der Ghanaer gerade einmal 23 Pflichtspiele – allesamt in seiner ersten Saison nach dem Wechsel.

Hertha BSC

Matheus Cunha – 26 Millionen Euro (2021 zu AtlĂ©tico Madrid)

FSV Mainz

Abdou Diallo – 28 Millionen Euro (2018 zu Borussia Dortmund)

1. FC Köln

Anthony Modeste – 29 Millionen Euro (2018 zu Tianjin Tianhai)

Der derzeit beste TorschĂŒtze der RheinlĂ€nder ist auch der bislang teuerste Verkauf der Vereinsgeschichte. Nach einer ĂŒberragenden Saison mit 25 Treffern in der Bundesliga ĂŒberzeugten Modeste vor allem finanzielle Argumente von einem Abenteuer in China. Weil der Franzose dort aber trotz des Geldes nicht wirklich glĂŒcklich wurde, folgte schon wenig spĂ€ter der Schritt zurĂŒck.

VfB Stuttgart

Benjamin Pavard – 35 Millionen Euro (2019 zum FC Bayern)

FC Bayern

Douglas Costa – 40 Millionen Euro (2018 zu Juventus Turin)

TSG Hoffenheim

Joelinton – 44 Millionen Euro (2019 zu Newcastle United)

Borussia Mönchengladbach

Granit Xhaka – 45 Millionen Euro (2016 zum FC Arsenal)

RB Leipzig

Naby Keita – 60 Millionen Euro (2018 zum FC Liverpool)

Eintracht Frankfurt

Luka Jović – 63 Millionen Euro (2019 zu Real Madrid)

VfL Wolfsburg

Kevin De Bruyne – 76 Millionen Euro (2015 zu Manchester City)

Wohl kein anderer Akteur in dieser Auflistung war ein derart gutes Investment wie der Belgier – und das trotz dieser horrenden Summe. Unter Pep Guardiola gelang De Bruyne schließlich der endgĂŒltige Sprung in die Weltklasse. FĂŒr die Citizens kommt der inzwischen 30-jĂ€hrige Mittelfeldspieler insgesamt auf 74 Treffer in 287 Pflichtspielen.

Bayer Leverkusen

Kai Havertz – 80 Millionen Euro (2020 zum FC Chelsea)

Borussia Dortmund

Ousmane DembĂ©lĂ© – 140 Millionen Euro (2017 zum FC Barcelona)

Mit Neymar und Kylian MbappĂ© waren weltweit lediglich zwei Spieler teurer bei einem einzigen Transfer. WĂ€hrend sich dieses GeschĂ€ft fĂŒr die Schwarz-Gelben trotz des Verlusts eines hochtalentierten Offensivspielers mehr als rentiert hat, dĂŒrfte sich die Begeisterung bei den Katalanen aufgrund zahlreicher Verletzungen des Franzosen auch nach viereinhalb Jahren in Grenzen halten. SpĂ€testens im Sommer gehen beide Seiten wohl getrennte Wege.