Von wegen Fehlstart? Mislintat: VfB "einigermaßen im Soll"

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Der VfB Stuttgart hat am Sonntag trotz zeitweiser Überzahl daheim gegen Bayer Leverkusen die bereits dritte Niederlage der noch jungen Saison kassiert. Aus fünf Spielen holten die Schwaben lediglich vier Punkte. Sven Mislintat ist dennoch weit entfernt davon, einen Fehlstart zu konstatieren.

Dabei verweist der Sportdirektor unter anderem auf das schwere Programm zum Auftakt. Mit RB Leipzig (0:4), Eintracht Frankfurt (1:1) und nun Bayer Leverkusen (1:3) traf der VfB bereits auf drei Europapokal-Teilnehmer. Den Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth schoss das Team am 1. Spieltag aus dem Stadion, gegen den SC Freiburg setzte es das einzige Resultat, mit dem sie in Stuttgart wirklich hadern. Beim 2:3 im baden-württembergischen Duell hätte Stuttgart einen Punkt eingeplant. "Ansonsten sind wir einigermaßen im Soll", zitieren die Stuttgarter Nachrichten Mislintat.

"Gehört zum normalen Entwicklungsprozess"

Es bewahrheitet sich, was im Sommer oft als Unken abgetan wurde: Das zweite Jahr nach dem Aufstieg gestaltet sich für die Schwaben schwierig. "Uns war von Beginn an klar, dass wir uns in die neue Saison reinkämpfen müssen, das gehört zum normalen Entwicklungsprozess", formuliert Mislintat. Sicher ist dabei keine Hilfe, dass der VfB große Verletzungssorgen hat. Mehrere Profis aus der auf dem Papier ersten Elf haben bisher bei jedem Spiel passen müssen.

"Wenn wir wieder mit der vollen Kapelle trainieren ..."

"Wenn wir wieder mit der vollen Kapelle trainieren und die maximale Breite des Kaders ausschöpfen können, werden wir auch wieder bessere Spiele zeigen", ist Mislintat so überzeugt. Gleichzeitig bremst er aber auch die Erwartungen an die Rückkehrer. "Man kann natürlich nicht nach ein, zwei Spielen von einem Rhythmus sprechen", erklärt der Sportdirektor. Am Sonntag könnte der Lokalzeitung zufolge Sommer-Neuzugang Chris Führich sein VfB-Debüt feiern. Beim VfL Bochum soll der zweite Saisonsieg herausspringen.

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