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Von 0 auf 100: Kone überraschte gegen Hoffenheim sogar Farke

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Verletzungsbedingt verpasste Manu Kone alle bisherigen Partien von Borussia Mönchengladbach, gegen die TSG Hoffenheim rückte der Mittelfeldspieler dennoch in die Startelf - und wusste bis zum Schlusspfiff zu überzeugen.

Daniel Farke hat auf den Ausfall von Lars Stindl mit einer personellen Veränderung reagiert. Florian Neuhaus rückte von der Doppelsechs auf die Zehn, dafür durfte Manu Kone im zentralen Mittelfeld an der Seite von Christoph Kramer spielen. Der 21-jährige Franzose musste große Teile der Vorbereitung aussetzen, da er sich bei der französischen U21-Nationalmannschaft am Knie verletzte, wirklich sichtbar war das am Samstagnachmittag gegen die TSG Hoffenheim aber nicht. Kone, der im Aufbau auf die Position des Linksverteidigers rückte, während Ramy Bensebaini beinahe als Flügelspieler agierte, war fast überall auf dem Spielfeld zu finden, scheute keinen Zweikampf, gewann im Gegenpressing zahlreiche Bälle und leitete Umschaltsituationen ein, holte bei Gelegenheit auch einen Freistoß heraus.

Farke sieht "außergewöhnlichen" Kone

Eine vorzeitige Auswechslung war nicht nötig, Kone hielt die gesamte Spielzeit durch und durfte hinter Alassane Plea zum zweiten Matchwinner von Borussia Mönchengladbach zählen. Davon war selbst Farke überrascht: "Dass er so eine Leistung abliefert, obwohl er fast drei Monate kein Fußball spielen konnte, ist außergewöhnlich", wird der Cheftrainer vom kicker zitiert. "Manchmal muss man sich auf das Bauchgefühl verlassen. Ich habe Manu im Training genau beobachtet, da wirkte er sehr fokussiert und bereit für das Spiel. Natürlich ist er noch nicht bei 100 Prozent, aber wir sind das Risiko eingegangen, weil er ein sehr wichtiger Mann für uns ist, ein Unterschiedsspieler", erläuterte Farke seine Wahl für Kone, den er "so schnell wie möglich" habe einsetzen wollen. Das Risiko hat sich ausgezahlt, Kone hat prompt unter Beweis gestellt, wie wichtig er für Borussia ist; was den Konkurrenzkampf auf der Doppelsechs noch mehr anheizen dürfte.

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