Virologe foppt Ronaldo: "Wird gegen die Augenärzte helfen"

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Artikelbild: Virologe foppt Ronaldo: "Wird gegen die Augenärzte helfen"

Die Auslosung der Champions-League-Gruppenphase hielt mit der Begegnung des FC Barcelona mit Juventus Turin ein besonderes Schmankerl bereit. Immerhin bedeutete es das Aufeinandertreffen von Lionel Messi und Cristiano Ronaldo. Der Portugiese verpasste aber das erste Duell am Mittwoch.

Nach wie vor kann der Superstar infolge seiner Corona-Infektion nicht auf den Platz zurückkehren. Darüber machte der fünffache Weltfußballer zuletzt bei Instagram seinen Unmut laut. "PCR ist Bullshit", ätzte Ronaldo gegen das eigentlich universell anerkannte Testverfahren, das ihn aus seiner Sicht aber nun eben zu Unrecht vom Einsatz gegen Barca abhielt. Für seine unqualifizierte Bemerkung erhält der Juventus-Angreifer jedoch Hohn und Spott aus berufenem Munde. Roberto Burioni, der den wissenschaftlichen Diskurs in der Corona-Pandemie in Italien nachhaltig prägt, nimmt den Instagram-Post von Ronaldo aufs Korn.

"Heiße ihn willkommen"

"Ich heiße den Kollegen Cristiano Ronaldo im großen Kreis der Virologen willkommen", schreibt der Mailänder Forscher bei Twitter und versieht seinen Tweet mit einem Screenshot des CR7-Ausfalls gegenüber der Testmethode. "Er wird uns in unserem nächsten Spiel gegen die Augenärzte sehr helfen", scherzt Burioni. Die Botschaft ist klar: Ronaldo möge den Virologen die wissenschaftliche Einschätzung überlassen, sich lieber auf seine Kernkompetenz konzentrieren. Die liegt nicht im Labor, sondern auf dem Platz. Ohne den Top-Star verlor Juventus gegen Messi und Co. mit 0:2.