VfB Stuttgart: Folgt auf die Rettung ein Umbruch? | OneFootball

VfB Stuttgart: Folgt auf die Rettung ein Umbruch?

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Der VfB Stuttgart hat sich am Samstagnachmittag nach einem denkbar dramatischen Verlauf des Bundesliga-Spieltags den Klassenerhalt gesichert. Nach dem Abpfiff des Spiels gegen den 1.FC Köln kannte der Jubel beim Anhang und den Protagonisten keine Grenzen. Sobald sich die Gemüter wieder beruhigt haben, stehen wegweisende Entscheidungen an.

Klar scheint dabei schon jetzt, dass sich das Gesicht der Mannschaft von Pellegrino Matarazzo ändern wird. Sven Mislintat hat als Sportdirektor dem Vernehmen nach den Auftrag, über den Verkauf des ein oder anderen Spielers ein merkliches Transferplus zu erwirtschaften. Wie die Stuttgarter Nachrichten melden, avisiert der VfB etwa 20 Millionen Euro Überschuss. Dabei gibt es gleich mehrere Kandidaten, die mit dem vielzitierten nächsten Schritt die Kasse klingeln lassen könnten.

Kalajdzic und Sosa vor dem Schritt zu einem Top-Klub?

Am naheliegendsten wäre dieser Schritt der aktuellen Gemengelage folgend bei Sasa Kalajdzic und Borna Sosa. Während der österreichische Sturmturm unter anderem beim FC Bayern im Gespräch ist, um Teil der Nachfolgelösung für Robert Lewandowski zu werden, halten sich die Gerüchte um Sosa und den FC Barcelona nicht minder hartnäckig. Dem Bericht zufolge könnte auch Orel Mangala den VfB Stuttgart verlassen. Der Mittelfeldmann hat sich zum A-Nationalspieler Belgiens entwickelt und mit Sicherheit einen Markt.

Kaufpflicht macht Mavropanos zum Schnäppchen

Den würde auch Konstantinos Mavropanos vorfinden, sollte er einen Wechsel anstreben. Durch den Klassenerhalt der Schwaben greift zunächst eine Kaufverpflichtung, die Mislintat mit dem FC Arsenal im Rahmen einer Leihe vereinbart hat. 3 Millionen Euro stellen ein absolutes Schnäppchen dar, auf dem freien Markt könnte Stuttgart für den Innenverteidiger wohl das fünf- bis sechsfache verlangen. Ob Mavropanos überhaupt gehen will, ist aber unklar und hängt entscheidend von möglichen Interessenten ab (fussball.news berichtete). Für den VfB dürfte es darum gehen, möglichst nur einen der genannten Unterschiedsspieler zu verlieren. Ob das realistisch ist, dürfte sich in den kommenden Wochen zeigen.

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