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Verstärkung aus Russland: Sandhausen holt Ademi

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Der SV Sandhausen hat seine "letzte Planstelle" gefüllt, wie der Klub am Dienstag mitteilte. Mittelstürmer Kemal Ademi wurde vom russischen Erstligisten FK Khimki verpflichtet. Für den 26-jährigen in Villingen-Schwenningen geborenen Schweizer geht es damit zurück in sein Heimatbundesland.

"Wunschspieler" musste "nicht lange überlegen"

"Wir haben genau den Stürmertyp verpflichten können, nach dem wir auf der Suche waren und freuen uns nach sehr guten Gesprächen in den letzten Wochen mit Kemal einen Wunschspieler verpflichtet zu haben", äußerte Mikayil Kabaca. "Kemal hat von seinem Sonderrecht als Russland-Legionär Gebrauch gemacht und hat sich für diese Saison für den SVS entschieden", so der Sportliche Leiter des SVS weiter. Dessen letzte Aussage lässt darauf schließen, dass Ademi mit einem Einjahresvertrag ausgestattet wurde.

Auch Cheftrainer Alois Schwartz freut sich durch den Transfer auf die Art Angreifer, die "uns noch fehlte". Akklimatisierungsprobleme dürfte Ademi bei Sandhausen nicht haben. Der 1,95-Meter-Hüne kickte in der Vorsaison als Leihgabe des SC Paderborn bereits in der 2. Bundesliga. Dabei gelangen ihm drei direkte Torbeteiligungen (ein Treffer, zwei Vorlagen) in lediglich 155 Minuten Einsatzzeit. "Lange überlegen" müssen, ob er sich dem SVS anschließt, hätte der Spieler eigener Aussage nach nicht. "Der Kontakt zu den Verantwortlichen war direkt positiv und hat mich beim ersten Kontakt direkt überzeugt", so der neue Sandhausen-Stürmer.

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