Vargas trifft mit Glück, BVB-Schweizer blamieren sich

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Heute waren wieder scharenweise Schweizer Legionäre unterwegs. Zu deren Leistungen gibt es wie gewohnt unserer Übersicht.

Jan Elvedi (Jahn Regensburg): Enorm wichtiger Sieg für den SSV Jahn gegen Würzburg! Zuvor hatten Elvedi und Co. dreimal in Folge verloren. Nicos Bruder hatte beim 2:1-Heimsieg grosses Glück, als der ziemlich kleinlich pfeifende Schiedsrichter kurz nach der Pause nicht Hand gegen Elvedi pfiff, als dieser den Arm ausfuhr.

Nedim Bajrami (FC Empoli): Stand im Heimspiel gegen Vicenza in der Startformation und enttäuschte wie alle anderen seiner Kollegen. Das 2:2 war für Empolis Ansprüche viel zu wenig. Mit einem Sieg hätten die Toskaner die Tabellenführung in der Serie B zurückerobern können. Nicolas Haas wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt.

Gregor Kobel (VfB Stuttgart): Es sah lange Zeit gut aus, doch dann setzte sich der FC Bayern standesgemäss mit 3:1 am Neckar durch. Kobel war machtlos bei den Gegentreffern und bei einem Spannstoss von Pavard nach rund einer halben Stunde zur Stelle und lenkte das Spielgerät über den Querbalken.

Ruben Vargas (FC Augsburg): Der Nati-Star bleibt auf Kurs und erzielt seinen bereits vierten Treffer im neunten Pflichtspiel. Vargas steuerte gegen Freiburg aus dem Nichts den 1:1-Endstandstreffer bei, als er über links in den Strafraum eindrang und einfach mal abzog. Sein Schuss wurde von Schmid unhaltbar abgefälscht. Vargas und Augsburg wird’s egal sein.

Borussia Dortmund – 1. FC Köln 1:2 (0:1)

Was für eine Blamage für den BVB, der ausgerechnet der Klub sein musste, der gegen den FC nach 18 sieglosen Bundesliga-Spielen verliert. Roman Bürki und Manuel Akanji hätten in der ersten Halbzeit beinahe ein Gegentor produziert, als sie sich im Fünfer nicht einig waren, wer zum Ball gehen soll. Kollege Meunier klärte im letzten Moment. Vor dem 0:2 konnte Bürki nicht entscheidend abwehren, um den doppelnden Skhiri entscheidend zu verwirren. Akanji hatte sich noch einen Fehler in der ersten Hälfte bei der Annahme geleistet, der allerdings ohne Folgen blieb.

Cedric Brunner (Arminia Bielefeld): Möglicherweise kann er vor dem Gegentreffer etwas energischer in den Zweikampf mit Angelino gehen, der dann aber einschiebt. Ansonsten hatte Brunner seine rechte Abwehrseite weitestgehend im Griff, was an der 1:2-Niederlage in Leipzig allerdings nichts änderte.

Union Berlin – Eintracht Frankfurt 3:3 (2:2)

Spektakulärer Nachmittag an der Alten Försterei. Das Team von Urs Fischer konnte einen 2:0-Vorsprung nicht über die Ziellinie bringen und erzielte am Ende spät den 3:3-Ausgleich. Djibril Sow stand zum zweiten Mal in Folge in der Frankfurter Startformation. Er klärte stark nach einer halben Stunde gegen Becker und holte sich nach gut 60 Minuten wegen eines taktischen Fouls die Gelbe Karte ab.