🏅 UWCL-Awards: Fußball mit Köpfchen, Schneegestöber und verpasste Chancen | OneFootball

🏅 UWCL-Awards: Fußball mit Köpfchen, Schneegestöber und verpasste Chancen

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Nina Probst

40 von insgesamt 61 Spielen sind in der UEFA Women’s Champions League 2021/22 absolviert. Und auch an Spieltag fĂŒnf gab es wieder zahlreiche Szenen und Situationen, die es verdient haben, nochmal genauer hinzusehen. Hier kommen unsere Awards zum vorletzten Spieltag der Gruppenphase.


Der „Fußball-mit-Köpfchen“-Award

Wer es im Kopf nicht hat, muss es in den Beinen haben? Die Spielerinnen von Lyon haben definitiv beides. Im Spiel gegen Benfica zeigten sich die GĂ€ste aus Frankreich enorm kopfballstark. EingelĂ€utet von Ada Hegerberg in der 1. Minute. Den zweiten Treffer erzielte Verteidigerin Wendie Renard nach einer Ecke – natĂŒrlich ebenfalls per Kopf. Bei Tor Nummer drei war es die wunderschöne Hereingabe per Kopf und den vierten Treffer köpfte wieder Hegerberg.

Übrigens: Mit diesen beiden Treffern ĂŒberholt Hegerberg die Deutsche Anja Mittag als RedkordtorschĂŒtzin und steht nun mit insgesamt 53 Champions-League-Treffern ganz oben.

Der „Einfach-zielen-und-treffen“-Award

Einmal die linke Ecke, einmal die rechte: Auf Nicole Billa ist bei der TSG Hoffenheim eben Verlass. Die 25-jĂ€hrige Angreiferin aus Österreich bewies in der Partie gegen KĂžge einmal mehr NervenstĂ€rke. Nach zwei Foulspielen an ihren Teamkolleginnen verwandelte sie die Elfmeter schnörkellos und unaufgeregt. Da weiß eben eine, was sie kann.

Der „Ohne-Schnee-kann-ja-jeder“-Award

Der Winter ist da – und mit ihm nicht unbedingt die besten Fußballbedingungen. Das zeigte sich am 5. Spieltag auf einigen PlĂ€tzen. Etwa auf Island bei Breidablik oder in Schweden beim BK HĂ€cken wirbelte es ordentlich was ĂŒber die Spielfelder. Vor Anpfiff kniff Bayerns Saki Kumagai aber lediglich mal kurz die Augen zusammen in dem Schneetreiben. Ansonsten war den Spielerinnen das Winterwetter kaum anzumerken und sie wirbelten in kurzen Hosen mit den Schneeflocken ĂŒber die (Kunst)Rasen. Hallo, Winterfußball!

Der „Samy-Ă€rgere-dich-nicht“-Award

Schon in der zweiten Minute war Juves Schlussfrau Pauline Peyraud-Magnin bei einem Schuss der Gastgeberinnen von Chelsea richtig gefordert und musste mit einer beherzten Parade eingreifen. Im weiteren Spielverlauf keine Seltenheit. Entweder Juve wehrte die SchĂŒsse von Chelsea gerade von rechtzeitig ab oder die EnglĂ€nderinnen schossen haarscharf am Tor vorbei. Besonders oft schĂŒttelte darĂŒber Samy Kerr den Kopf, die bei einem Tor in der ersten Halbzeit auch noch im Abseits stand. Es hatte wohl nicht sein sollen an diesem Tag.