Uth über Schalke-Albtraum: "Das ist abgehakt"

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Mark Uth hat in den vergangenen Monaten die Tiefen und Höhen des Fußballgeschäfts kennengelernt. Mit dem FC Schalke 04 erlebte er eine Albtraum-Saison, in der er selbst von vermeintlichen Anhängern des Klubs angefeindet wurde. Zurück beim 1.FC Köln ist er Teil einer Mannschaft, die auf einer Euphorie-Welle schwebt.

Die Gedanken an den Abstieg mit Schalke scheinen da zu verblassen. "Das ist abgehakt", zitiert der kicker den Angreifer. Zwar könne man "natürlich Wochen und Monate darüber reden", erläutert Uth, das wäre aus seiner Sicht aber vergebene Liebesmüh: "Man muss weitermachen", sagt der Ex-Nationalspieler. Drum versuche er beim FC wieder den Spaß am Fußball zu entwickeln. Dank des starken Starts in die Saison gelingt das gut.

"Froh, wieder zu Hause zu sein"

"Ich bin froh, wieder zu Hause zu sein", erklärt der geborene Kölner Uth, der auch deshalb sichtlich auflebt, weil er vom Publikum akzeptiert wird. Beim Anhang der Geißböcke ist der 30-Jährige nicht nur als Kölsches Eigengewächs anerkannt, sondern auch als einer der Garanten des Klassenerhalts in der Saison 2019/20, in der Uth in der Rückrunde an die Domstädter ausgeliehen war.

"Warum nicht euphorisch sein?"

"Ich freue mich, dass die Leute das nicht vergessen haben", so der Angreifer. Mit acht Punkten aus fünf Spielen, vor allem aber einer engagierten, mitreißenden Spielweise, hat der 1.FC Köln unter Neu-Trainer Steffen Baumgart einen überraschend guten Start hingelegt. Uth will gerne schauen, wohin es das Team so verschlagen wird. "Wir müssen von Woche zu Woche schauen. Aber warum nicht euphorisch sein? Einfach weiter so guten Fußball spielen, und dann schauen wir mal, wo wir am Ende stehen." Aktuell liegt Uth mit Köln auf Tabellenplatz sieben.

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