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Unter anderem wegen “Fall PSG” – FFP-Ermittler der UEFA tritt zurück


News | Einige große Klubs in Europa sehen oder sahen sich Ermittlungen hinsichtlich des Financial Fairplay ausgesetzt. Dazu gehör(t)en der AC Mailand, Manchester City und Paris Saint Germain. Laut einem Bericht der englischen “Times” ist nun ein Ermittler, der Grieche Petros Mavroidis, von seinem Amt zurückgetreten.

Mavroidis nicht einverstanden mit dem Vorgehen

Grund dafür ist dem Bericht zufolge vor allem das Vorgehen im Fall von Paris Saint Germain. Die PSG-Anwälte hatten in der Vergangenheit behauptet, dass das Gremium der UEFA eine zehntägige Frist zur Überprüfung des Falles versäumt habe, die UEFA ist dagegen nicht vorgegangen. Das stieß Mavroidis sauer auf, der Grieche hatte schon die Vorgehensweise beim Verfahren gegen den AC Mailand in Frage gestellt. 

Mittlerweile hat die UEFA den Wortlaut in den Regularien angepasst, um derartige Schlupflöcher, derer sich PSG bedient hat, in Zukunft zu vermeiden. Auch Galatasaray erwirkte vor dem CAS ein Urteil bezüglich der 10-Tage-Regel, auch hier schritt die UEFA nicht ein. Zwar sollte Mavroidis ohnehin am Ende des Jahres sein Amt aufgeben, diese  Entwicklungen haben ihn aber dazu bewogen, dies schon früher zu tun. 

(Photo by FABRICE COFFRINI/AFP/Getty Images)