Unmut bei Barça wächst: Hat sich Pini Zahavi im Lewandowski-Poker verzockt? | OneFootball

Unmut bei Barça wächst: Hat sich Pini Zahavi im Lewandowski-Poker verzockt?

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Drei Angebote hat der FC Barcelona bisher für Robert Lewandowski abgegeben, drei Mal kassierten die Katalanen eine Abfuhr vom FC Bayern. Aktuellen Medienberichten zufolge wächst der Unmut bei Barça, auch weil Lewandowski-Berater Pini Zahavi den Spaniern etwas anderes versprochen haben soll.

Wie „Sky“ am Freitag berichtet hat, lag das letzte Barcelona-Angebot für Lewandowski bei 40 Millionen Euro plus acht Millionen Euro in Form von Bonuszahlungen. Damit nähern sich die beiden Klubs im Transferpoker um den Polen immer näher an. Das Problem: Die Bayern fordern 50 Millionen Euro als fixe Ablöse und lehnen variable Zahlungen ab. Zudem muss die Summe per Einmalzahlung geleistet werden.

Hat Zahavi Barça falsche Versprechungen gemacht?

Wie der spanische Sportjournalist Alfredo Martínez vom Radiosender „Onda Cero“ berichtet, wächst der Unmut auf Seiten des FC Barcelona. Dies liegt vor allem daran, dass Lewandowski-Berater Pini Zahavi den Katalanen zugesagt haben soll, dass die Bayern ab einer Summe von 40 Millionen Euro Lewandowski ziehen lassen. Barça-Präsident Joan Laporta hat am Freitag angedeutet, dass man nicht bereit seit mehr als 40 Millionen Euro für den FIFA-Weltfußballer zu bezahlen.

Auch wenn es nach wie vor keine Einigung zwischen den beiden Klubs gibt, tut sich dennoch etwas „im Hintergrund“. Nach „Sky“-Informationen stehen die Bayern und Barcelona mittlerweile im direkten Kontakt. Demnach haben die Münchner, anders als zuvor, auf das letzte Angebot reagiert. Es handelt es sich jedoch lediglich um einen informellen Austausch und keine Verhandlungen. Laut „Sky“ halten die Bayern an ihrer Ablöseforderung fest. Heißt im Klartext: Erst ab einer Summe von 50 Millionen Euro ist der Rekordmeister bereit sich mit Barça an den Verhandlungstisch zu setzen.

Ob und wann Barcelona sein Angebot nochmals nachbessert ist offen. In Spanien machen Meldungen die Runde, dass man bereits an einer vierten Offerte bastelt. Die „BILD“ hingegen will erfahren haben, dass die Katalanen vorerst kein neues Angebot abgeben möchten.

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