"Umbruch hat nicht funktioniert": Matthäus übt Kritik an Löw

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Rekordnationalspieler Lothar Matthäus kritisiert Bundestrainer Joachim Löws Aussage, wonach dieser sich nun doch offen für die Rückkehr ehemaliger Nationalspieler gibt.

Nun gibt es wohl doch eine Chance, dass Thomas Müller und Jerome Boateng, die beide beim FC Bayern Leistungsträger sind, und Mats Hummels, der bei Borussia Dortmund zu überzeugen weiß, in die Nationalmannschaft zurückkehren. "Man kann sich überlegen, ob man so einen Umbruch mal unterbricht, wenn es erforderlich ist", teilte Joachim Löw kürzlich bei der Sportschau mit, gab aber der Pandemie die Schuld daran.

Durch Corona ein Jahr verloren? "Man weiß es ja schon länger"

"Die Aussage kommt ein bisschen spät. Man weiß ja schon länger, dass man durch Corona schon ein Jahr verloren hat. Und der Umbruch hat einfach nicht funktioniert", meinte dazu nun Lothar Matthäus gegenüber der Funke Mediengruppe. Zwar setze der Bundestrainer auch auf "gute Spieler", in der Abwehr sehe der Rekordnationalspieler aber das Problem: "Ich halte viel von Antonio Rüdiger. Matthias Ginter und Niklas Süle machen ihren Job befriedigend, aber längst nicht auf dem Niveau wie Mats Hummels oder Jerome Boateng zu ihrer besten Zeit."

Löw-Entscheidung muss abgewartet werden

Ob sich Löw indes tatsächlich für eine Rückkehr von Müller, Boateng und/oder Hummels entscheidet, ist offen. Derweil fokussierte sich Ottmar Hitzfeld bei dieser Debatte auf Müller, der beim FC Bayern München konstant gute Leistungen zeigt und daher die besten Chancen zu haben scheint. "Müller ist wieder total über sich hinausgewachsen, hat Weltklasse gespielt, entscheidende Pässe gegeben und Tore geschossen – so wie man ihn kannte", lobte der frühere Trainer des FC Bayern und Borussia Dortmund den Offensivstar der Münchner bei Sportbuzzer.